Leistungsschau der Werkstätten für behinderte Menschen & Fachmesse für berufliche Teilhabe

18. April - 21. April 2018 // Nürnberg, Germany

Druckansicht einstellen

Welche Informationen sollen in der Druckansicht angezeigt werden?

Druckansicht erstellen
Aussteller & Produkte Werkstätten:Messe 2017
Produkt vergrößern LOGO_Einfach gute Arbeit: Beschäftigte im Fokus

Einfach gute Arbeit: Beschäftigte im Fokus

LOGO_Einfach gute Arbeit: Beschäftigte im Fokus

Einfach gute Arbeit: Beschäftigte im Fokus

Infos anfordern Infos anfordern

Kontaktieren Sie uns

Bitte geben Sie Ihre persönlichen Informationen und Ihren Terminwunsch an. Gerne können Sie uns auch eine Nachricht hinterlassen.

Ihre persönlichen Informationen

Ihre Nachricht an uns

Ihr Terminwunsch während der Messe

* Pflichtfelder, die von Ihnen eingegeben werden müssen.
Senden
Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben noch keine Anmeldedaten? Registrieren Sie sich jetzt und nutzen Sie alle Vorteile der Aussteller-Plattform.

Es ist ein Fehler aufgetreten.

Berliner Werkstattbeschäftigte stellen ihre Arbeit vor. In der „Berliner Manufaktur“ zeigen sie ihre Leistungen und vielfältigen Produkte. Auch die Berliner Werkstatträte geben Einblick in ihre Aktivitäten als Interessenvertretung.

Wie gewohnt, präsentieren sich die Werkstätten unter dem Dach der LAG WfbM Berlin gemeinsam in der »Berliner Straße«. Beim diesjährigen Messeauftritt stehen die Werkstattbeschäftigten im Mittelpunkt: Schließlich sind die Beschäftigten Experten in eigener Sache und gleichzeitig Fachleute ihres jeweiligen Gewerks. Auf der Aktionsfläche »Berliner Manufakturen« zeigen sie ausgewählte Produkte und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen – zum Beispiel bei der Restaurierung eines Porsche-Diesel-Traktors, beim Möbelbau, bei der Gestaltung exklusiver Schmuckstücke, bei der Herstellung phantasievoller Schultüten und Pappmaché-Figuren, beim Abfüllen hochwertiger Öle oder beim Nähen einer trendigen Filztasche.

Berliner Werkstatträte stehen Rede und Antwort als Vertreter für die Interessen und Belange von WfbM-Beschäftigten. Ein aktueller Schwerpunkt ist unter anderem die Diskussion um abzugsfreie Sonderzahlungen. Die Werkstatträte stellen ihre Aktivitäten zu diesem Thema vor und bitten am Donnerstag, den 14. April 2016, ab 12.00 Uhr zu einer Gesprächsrunde. Eingeladen ist unter anderem auch Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales in Berlin.

Die Berliner Beiträge zum Fachvortragsprogramm thematisieren hochaktuelle Fragen: Wie können Werkstätten die Integration von Migranten und Flüchtlingen mitgestalten? Was tun WfbM für das Marketing ihrer wichtigsten Dienstleistung, nämlich Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen? Und: Geht es bei der Förderplanung in Werkstätten nicht vielmehr um Personalentwicklung? Erhält hier die gängige Praxis »nur« eine neue Begrifflichkeit oder wird eine Haltungsfrage wirklich neu gedacht?

Darüber hinaus informiert die LAG WfbM Berlin und ihr Integrationsfachdienst über Berliner Wege zu Teilhabe und Inklusion.

Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e.V.
LAG WfbM Berlin
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin

Kontakt          Bettina Neuhaus
E-Mail            bettina.neuhaus@lag-ifd.de

Internet:         www.wfbm-berlin.de

Einfach gute Arbeit: Werkstätten in Berlin

Im Land Berlin erhalten über 8.000 Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen in insgesamt 17 WfbM eine individuelle Förderung, eine professionelle berufliche Qualifikation und angepasste Arbeitsplätze an über 100 Arbeitsorten.

Menschen mit Behinderungen können unter rund 120 verschiedenen Arbeitsangeboten wählen, darunter in Handwerk, Technik, Bau und Grünpflege, in der Gastronomie, im Service und in der Lebensmittelbranche, im künstlerischen Bereich, in Kunstgewerbe, Design, Druck und Herstellung sowie in industriellen Fertigungsstätten. Insgesamt elf Werkstattläden verkaufen Eigenerzeugnisse. Zudem stehen Werkstätten in Berlin für vielfältige Formen der Teilhabe an gesellschaftlichen Leben – und sie sind als wirtschaftliche Unternehmen erfolgreich und innovativ.

Wichtige Schwerpunkte sind derzeit die Professionalisierung und bundesweite Harmonisierung der beruflichen Bildung in WfbM. Zahlreiche Rahmenpläne für Berufsbildungsprofile in den Werkstätten orientieren sich bereits an regulären Ausbildungsverordnungen – ein wichtiges Kriterium für die Anschlussfähigkeit an den Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die ersten harmonisierten Rahmenpläne werden in der Praxis erprobt und weiter entwickelt.
Auch bei der Frage der Transparenz und Würdigung der beruflichen Bildung gehört Berlin zu den Vorreitern. Bereits zum dritten Mal ist es berlinweit gelungen, den Absolventen ein einheitliches Zertifikat zu überreichen und damit Ihre Leistungen und Fertigkeiten zu dokumentieren. Ein möglicher Arbeitgeber bekommt damit Auskunft über Bildungsinhalte und Fähigkeiten. Gleichzeitig werden die Absolventen mit einer Feierstunde besonders gewürdigt. Im Berliner Roten Rathaus erhalten sie die Zertifikate überreicht vom Senator für Gesundheit und Soziales, Herrn Mario Czaja.

Nicht nur Wahloptionen und große Vielfalt interessanter Arbeits- und Bildungsangebote sind ein Berliner Merkmal. Ein weiteres Kennzeichen ist die Durchlässigkeit zu anderen Leistungstypen – je nach individueller Möglichkeit und gewünschter Perspektive. So können sich Menschen mit Behinderung in Förderbereichen auf die WfbM vorbereiten und später an Außenarbeitsplätzen, in Integrationsbetrieben oder im Rahmen der unterstützten Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig werden. Bereits 10 % aller Werkstattbeschäftigten sind an Arbeitsorten außerhalb ihrer Werkstatt tätig. Zunehmend bieten Berliner Werkstätten ihre Leistungen auch im Rahmen Persönlicher Budgets an.

Ein dichtes Netzwerk der Angebote, die Kooperation der Träger und die Arbeit des Integrationsfachdienstes „Übergang Werkstatt - Allgemeiner Arbeitsmarkt“ sorgen dafür, dass diese Möglichkeiten für Beschäftigte attraktiv und tatsächlich realisierbar sind. So etablierte die LAG WfbM Berlin gemeinsame Veranstaltungen, bei denen individuelle Karrieren, neue Bildungskonzepte und Wege zu mehr Teilhabe vorgestellt werden. Die enge Zusammenarbeit mit dem Berliner Werkstattrat ist dabei längst selbstverständlich. Ein Beispiel dafür ist der »Infotag der Werkstätten Berlin«, den die LAG WfbM Berlin jährlich ausrichtet. Hier sind Menschen mit Behinderungen in alle Schritte – von Planung und Programmgestaltung bis hin zur Durchführung und Moderation – aktiv einbezogen und übernehmen wichtige Aufgaben. Besonders bedeutsam ist dabei die Peer-Beratung: Werkstattbeschäftigte und ihre Interessenvertreter kennen ihren Arbeitsalltag am besten und können so auch anderen ihre Erfahrungen authentisch vermitteln, zum Beispiel in Vorträgen und Diskussionsrunden. Barrierefreie Zugänge, leicht verständlich gestaltete Informationsmittel sowie zunehmend mehr Angebote in Leichter Sprache sind weitere Schritte in Richtung Empowerment und Inklusion.

top

Der gewählte Eintrag wurde auf Ihre Merkliste gesetzt!

Wenn Sie sich registrieren, sichern Sie Ihre Merkliste dauerhaft und können alle Einträge selbst unterwegs via Laptop oder Tablett abrufen.

Hier registrieren Sie sich, um Daten der Aussteller- und Produkt-Plattform sowie des Rahmenprogramms dauerhaft zu speichern. Die Registrierung gilt nicht für den Ticket- und Aussteller-Shop.

Jetzt registrieren

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Vorteil Sichern Sie Ihre Merkliste dauerhaft. Nutzen Sie den sofortigen Zugriff auf gespeicherte Aussteller oder Produkte: egal wann und wo - inkl. Notizfunktion.
  • Vorteil Erhalten Sie auf Wunsch via Newsletter regelmäßig aktuelle Informationen zu neuen Ausstellern und Produkten - abgestimmt auf Ihre Interessen.
  • Vorteil Rufen Sie Ihre Merkliste auch mobil ab: Einfach einloggen und jederzeit darauf zugreifen.