Werkstätten:Messe 2010 in Nürnberg, 11.-14.3.2010Produkte und Leistungsschau: Werkstätten für behinderte Menschen - Leistung Vielfalt Qualität
Programm der Fachvorträge Werkstätten:Messe 2010

Aussteller und Besucher nutzen bereits seit langem das attraktive und praxisorientierte Fachvortragsprogramm, um sich über jüngste Entwicklungen im Bereich der Eingliederungshilfe, politische Tendenzen, aber auch über Wirtschaftsführung, Produktentwicklung und Marketing auf den neuesten Stand zu bringen.

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11. März 2010

12. März 2010

13. März 2010




1.Tag - 11. März 2010 -
10:00 Erfahrungen und Herausforderungen der ''Unterstützten Beschäftigung nach § 38a SGB IX''
Raum
Amsterdam
Jörg Bungart [mehr Informationen]
R Ü Vor über einem Jahr trat das Gesetz zur "Einführung Unterstützter Beschäftigung" in Kraft und die Bundesagentur für Arbeit startete das Ausschreibungsverfahren zur Maßnahme nach § 38a SGB IX. Welche Erfahrungen liegen mittlerweile vor? Über welche "gute Praxis" kann berichtet werden und welche Herausforderungen sind noch zu bewältigen? Welche Qualitätsanforderungen haben die Anbieter zu erfüllen? Zu diesen zentralen Fragen präsentiert der Referent erste Erkenntnisse und stellt sie zur Diskussion.

Referent:


Jörg Bungart, Geschäftsführer, Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB), Hamburg

10:00 Persönliches Budget - mehr oder weniger geht nicht!? ...
Was ist eigentlich möglich mit dem Persönlichen Budget?
Raum
London
Dr. Jörg W. Höwer [mehr Informationen]
PB Selbsthilfeverbände entdecken einen reichen Fundus von Möglichkeiten.

Kostenträger sagen: "Es gibt nicht mehr als sonst (bzw. in der Sachleistung). Wir wollen das Potenzial der Kosteneinsparung nutzen."

Einrichtungen
der Behindertenhilfe sehen neue Betätigungsfelder oder aber sie befürchten eine Zersplitterung ihrer Leistungen und eine zunehmende Konsumentenhaltung bei "ihrem Klientel", die sich von der Bedarfsstruktur entfernt. Zugleich fordert die Leistungserbringung mit dem Persönlichen Budget ein neues Dienstleistungsverständnis.

Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget werden in dem Vortrag Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen aufgezeigt und diskutiert.

Referent:

Dr. Jörg W. Höwer, Dipl.-Kfm., ABS - Der Anti-Blockier-Service für Arbeit und Verwaltung, Dresden

10:00 Der F & E Prozess in der WfbM - Innovative Dienstleistungen entwickeln und vermarkten
Raum
Porto
André Peters, Uwe Gervink, [mehr Informationen]
SE Neue Eigenprodukte und innovative Dienstleistungen tragen insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise zur Zukunftssicherung der WfbM bei. Werkstätten bauen neue Geschäftsfelder auf und platzieren ihre Angebote am Markt. Sie analysieren Bedarfslagen und entwickeln maßgeschneiderte Dienstleistungen.

Die Teilnehmenden lernen ein Prozessmodell zur systematischen Entwicklung von innovativen Angeboten kennen und können es auf die eigene Werkstatt übertragen. Sie profitieren vom konkreten Umsetzungsbeispiel und erkennen Chancen und Risiken der Geschäftsfelder Dekorationsdienstleistung, Floristik Theaterplastik und Produktdesign.

Referenten:

André Peters, Organisationsberater, contec GmbH, Kornwestheim

Uwe Gervink, Geschäftsführer, VIA Werkstätten gemeinnützige GmbH, Berlin

10:00 Wie verbindlich sind Sie?
Modernes REHA-Marketing der Werkstätten im Wettbewerb
Raum
Zürich
Dominic Merten [mehr Informationen]
MA SE Ö Der behinderte Mensch als Kunde ist längst erkannt.

Würden Sie unter der Berücksichtigung des Kundenwunsches auf jedes Rehaangebot zwei Jahre Garantie geben? Wenn ja, wie stellen Sie diese Verbindlichkeiten dar?

Im Vortrag sollen Methoden eines modernen Marketings für Werkstätten erläutert werden, die in der Praxis bestand haben.

Jede Werkstatt ist in der Lage, diese aus eigenen Ressourcen umzusetzen.

  • Marketing als Teil eines interdisziplinären Teams der Organisation Werkstatt
  • Verbindlichkeiten erhöhen
  • Werbung in der beruflichen Bildung
  • Alleinstellungsmerkmale des Rehaangebotes
  • Nachbereitung von Kundenkontakten
  • Einführung eines Customer Relationship Managementsystems (CRM)

Referent:

Dominic Merten, Leiter Marketing, Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB), Berlin

10:00 Überarbeitung der Eingliederungshilfe -
Herausforderungen und Lösungsansätze am Beispiel des Detmolder Lernwegemodells
Raum
Dublin
Anette Stock, Matthias Konrad [mehr Informationen]
BI PB Im Rahmen der Bund-, Länderkommission wird an der Überarbeitung der Eingliederungshilfe gearbeitet. Das Aufbrechen der noch gültigen formalen Strukturen für die Werkstatt und die Personenzentrierung sind nur zwei Änderungen, die zur Zeit diskutiert werden. Wenn der aktuelle Diskussionsstand umgesetzt wird, werden die Änderungen erhebliche Herausforderungen für die Werkstätten mit sich bringen.

Diesen Herausforderungen gilt es rechtzeitig effektive Systeme entgegen zu setzen.

Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Veränderungen in der Eingliederungshilfe wird am Beispiel einer Weiterentwicklung des Detmolder Lernwegemodells aufgezeigt, wie sich Werkstätten rechtzeitig auf die veränderte Situation einstellen können.

Referenten:

Anette Stock, Leitung pädagogischer Dienst, Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Detmold e.V., Detmold

Matthias Konrad, Organisationsberater, Regionalleiter Nord, Sozialwirtschaft, contec GmbH, Berlin

10:00 Förderung der Aktion Mensch von Arbeit für Menschen mit Behinderung
Raum
Kairo
Stefan Burkhardt [mehr Informationen]
SE FI Für eine gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben von Menschen mit Behinderung bedarf es differenzierter Angebote, die den individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen behinderter Menschen entsprechen. Die Aktion Mensch fördert Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die sich mit neuen oder bewährten Konzepten für eine aktive Teilhabe behinderter Menschen am ersten Arbeitsmarkt einsetzen.

Dieser Vortrag erläurtert, in welchem Rahmen die Aktion Mensch Vorhaben gemeinnütziger Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland unterstützt. Dabei steht die Förderung von Integrationsprojekten nach § 132 SGB IX sowie die Förderung von Projekten zur Qualifizierung und Vermittlung für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt.

Referent:

Stefan Burkhardt, Referatsleiter Impulsförderung, Aktion Mensch e.V. Deutsche Behindertenhilfe, Bonn

11:00 "Ideenmanagement in Werkstätten" im neuen ESF-Förderprogramm des Bundes
Raum
Dublin
Carl-W. Schepers [mehr Informationen]
SE Im Rahmen des ESF-Programmes "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB)" fördert der Bund bis 2013 das Mitdenken in Werkstätten zur Anpassung der Unternehmen an den wirtschaftlichen Wandel. Das betriebliche Ideenmanagement mit seinen beiden organisatorischen Komponenten "Betriebliches Vorschlagswesen (BVW)" und "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)" aktiviert systematisch das gesamte Wissen aller Mitarbeiter. Gemeinsames Verbessern aller Leistungen schafft eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit, gemeinsame Entwicklung neuer Betätigungsfelder sorgt für Bestandssicherung und Beschäftigung.

Referent:

Carl-W. Schepers, Dipl.-Kfm., Geschäftsführer, IDEENWESEN - ZBI Zentrale Beratungstelle Ideenmanagement, Unkel / Bad Honnef

11:00 Neue Wege der investiven Finanzierung für Werkstätten für behinderte Menschen
Raum
Porto
Timothy Apps [mehr Informationen]
FI Investitionen (Gebäude, Maschinen, etc.) stellen in Werkstätten hinsichtlich ihrer Finanzierung immer wieder ein Problem dar.

Der Beitrag antwortet auf die Fragen: Welche Bestandteile einer Investition müssen bei der Kalkulation berücksichtigt werden? Wie ist die Kalkulation systematisch aufzubauen? Gilt ein einheitlicher Investitionsbetrag für alle Gebäude(teile) und Einrichtungsgegenstände? Wie können Finanzierungsbestandteile erfolgreich verhandelt werden?

Diese Fragen werden an konkreten Beispielen beantwortet und sollen durch die Praxiserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereichert werden.

Referent:

Timothy Apps, Geschäftsführer, GWK mbH, Freiburg

11:00 Religiöses Leben in einer Dorfgemeinschaft
Raum
Zürich
Tade Bai [mehr Informationen]
SP Wie können wir sie an Jahresfesten, im Tageslauf, an Feiern und Gottesdiensten beteiligen? Trauerarbeit: Wie gehen wir mit dem Tod um? Was verbindet uns jenseits der Professionalität? Wie kann dabei Begegnung entstehen?

Referent:

Tade Bai, Werkstattleiter, Die Lebensgemeinschaft e.V., Schlitz-Sassen

11:00 Wir sind Werkstatt!
Der Werkstattrat und seine politische Bedeutung
Raum
Kairo
Michael Schmaus [mehr Informationen]
WR SE Die Funktion der Werkstatträte wird in den Werkstätten und auch auf Landes- oder Bundesebene - auch heute noch - vielfach unterschätzt! Dies gilt für die interne Wirkung in den Einrichtungen und vielmehr noch in der Außenwirkung, als Gesprächspartner von Politik und Öffentlichkeit. Werkstatträte und Werkstattbeschäftigte sind die Besten "Botschafter" (Lobbyisten) der Werkstätten!? Freuen Sie sich auf eine kontroverse Betrachtung.

Referent:

Michael Schmaus, Geschäftsführer, Landesarbeitsgemeinschaft der WfbM im Saarland e.V., Saarbrücken

11:00 Steuerliche Folgen der Unterstützten Beschäftigung für Werkstattträger
Raum
Amsterdam
Dagmar Stock [mehr Informationen]
S Unterstützte Beschäftigung als Zukunftsmodell wird zunächst unter gemeinnützigkeitsrechtlichen Gesichtspunkten dargestellt. Daran anschließend werden die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen im Umsatzsteuerrecht erläutert und Befreiungsmöglichkeiten und Grenzen der Umsatzsteuerbefreiung aufgezeigt.

Referentin:

Dagmar Stock, Steuerberaterin, Dipl.-Finanzwirtin, CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart

11:00 JobBudget
Raum
London
Karl-Heinz Miederer [mehr Informationen]
PB Beschreibung folgt.


Referent:


Karl-Heinz Miederer, Geschäftsführer, ACCESS Integrationsbegleitung Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben gGmbH, Erlangen

12:00 Kompetenzorientierte berufliche Qualifikation für Menschen mit Behinderungen
Raum
Dublin
Werner Thorn; Gerfried Riekewolt [mehr Informationen]
BI Das Konzept der Kompetenzbausteine zeigt, wie eine berufliche Qualifikation auch für Menschen mit Behinderung ohne Berufsausbildung aussehen kann und wie eine individuelle berufliche Ausbildung Menschen kompetenzorientiert qualifiziert.

Die Referenten erläutern das Konzept der Kompetenzbausteine und zeigen praktische Ergebnisse.

Referenten:

Werner Thorn, Bereichsleiter, St. Vincenzstift Aulhausen Rheingau Werkstätten, Rüdesheim am Rhein

Gerfried Riekewolt, Dipl.Ing.(FH), Dipl.Soz.Päd.(FH), Riekewolt - Technik und soziale Organisation, Datenschutz & Projektmanagement, Bad Boll

12:00 Das Rechtsverhältnis des Werkstattbeschäftigten - Abgrenzung zum Arbeitnehmerstatus, aktuelle Rechtsprechung
Raum
Porto
Isabel Heider [mehr Informationen]
R Es erfolgt zunächst eine Abgrenzung zwischen dem arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis sowie der Stellung als Arbeitnehmer. Im Rahmen dessen wird eine Einordnung der Werkstattbeschäftigten dargestellt. Hierbei werden auch die Vor- und Nachteile der Gewährung der vollen Arbeitnehmerrechte diskutiert. Schließlich erfolgt eine Darstellung der für das Rechtsverhältnis des Werkstattbeschäftigten relevanten arbeits- und sozialgerichtlichen aktuellen Rechtsprechung.

Referentin:

Isabel Heider, Ass.-jur., CURACON Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Bereichsleitung Arbeitsrecht, Münster

12:00 Entwicklungsprojekt Leistungsmodule
Raum
Amsterdam
Horst Rauh, Susanne Arwanitakis [mehr Informationen]
PB Die verschiedenen Bemühungen zu einer Reform der Eingliederungshilfe haben das Ziel, Teilhabeleistungen stärker in Richtung Personenzentrierung zu entwickeln. Das Hilfesystem soll durchlässiger und flexibler gestaltet werden. Hier setzt der Bezirk Mittelfranken in einem gemeinsamen Projekt mit Leistungserbringern an. Das Modulsystem wird derzeit in stationären Einrichtungen erprobt. Im Vortrag wird über die Konzeption des Projektes, den aktuellen Arbeitsstand und erste Einschätzungen zu den Wirkungen informiert.

Referenten:

Horst Rauh, Leiter Sozialreferat, Bezirk Mittelfranken, Ansbach

Susanne Arwanitakis, Bezirk Mittelfranken, Ansbach

12:00 Eine zertifizierte und zugelassene Bildungs- GmbH als Baustein im Integrationskonzept der Werkstatt
Raum
Zürich
Josef Romer, Beate M. Haug-Karr [mehr Informationen]
BI SE Dafür Sorge zu tragen, dass mehr Menschen mit Behinderung Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden, ist nicht allein Aufgabe der Werkstätten für behinderte Menschen. Die Werkstätten müssen sich mit den anderen betroffenen Partner dieser Aufgabe stellen, sich zunehmend zu differenzieren und in ihren Angebotsformen im Hinblick auf eine personenorientierte Teilhabeförderung weiterzuentwickeln. Anhand der Bildungs-GmbH der Beschützenden Werkstätte Heilbronn wird dargestellt, welche Rolle und Aufgaben der Bildungsträger im Rahmen der Integration übernehmen kann.

Referenten:

Josef Romer, Bereichsleiter Bildung + Teilhabe, Beschützende Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte e. V., Heilbronn

Beate M. Haug-Karr, Beschützende Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte e. V., Heilbronn

12:00 Berufliche Bildung braucht Struktur! -
Ein Praxisbericht zur beruflichen Bildung im Arbeitsbereich der Diakoniewerkstätten kreuznacher diakonie
Raum
Kairo
Rüdiger Hirsch [mehr Informationen]
BI Die Berufliche Bildung, ein Arbeitsfeld mit steigender Komplexität und wachsenden Bedarfen von Menschen mit Behinderung, kann sich nur in enger Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Produktion und Dienstleistung zielorientiert weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist die Schaffung entsprechender interner Rahmenbedingungen.

Im Vortrag aufgezeigt werden unter anderem:

  • die verschiedenen Komponenten der beruflichen Bildung
  • die Kommunikation und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • die Vernetzung von Schulungsmaterialien
  • die konzeptionelle Ausrichtung
  • die Lenkung und Umsetzung der Prozesse
  • die Auswertungen und Messungen der Prozessleistungen
  • die Bedeutung von Zielvereinbarungen in Vernetzung mit der Komplexeinrichtung Stiftung kreuznacher diakonie
Der Vortrag will Impulse zur konstruktiven Weiterentwicklung einer strukturierten "Beruflichen Bildung" geben und kann somit einen Beitrag zu einer zeitgemäßen Organisationsentwicklung leisten.

Referent:

Rüdiger Hirsch, Koordinator für Berufliche Bildung, Diakonie Werkstätten kreuznacher diakonie, Bad Sobernheim

12:00 Hilfe! - Bedarfsgruppen
Bundesweiter Vergleich und Praxiserfahrungen
Raum
London
Claudia Zinke, Vera Neugebauer [mehr Informationen]
R Der § 76 SGB XII wurde im letzten Jahr geändert. In den Beiträgen werden die Entwicklungen aufgezeigt und eine Einblick in die Umsetung des § 75 ff. SGB XII in den Bundesländern für den Werkstattbereich und tagesstrukturierende Maßnahmen gegeben. Am Beispiel von Niedersachen wird die Einführung eines Instruments für die Bildung von Gruppen vergleichbarem Hilfebedarf in tagesstrukturierenden Maßnahmen vorgestellt. Dabei wird auf die spezifische Entwicklungen in Niedersachsen eingeganen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht die Möglichkeit sich über die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Umsetzung des § 75 ff SGB XII mit Blick auf die geplante Weiterentwicklung der Eingliderungshilfe auszutauschen.

Referenten:

Claudia Zinke, Referentin Gesundheitshilfe - Behindertenhilfe/Psychiatrie/chronische Erkrankungen, Der Paritätische Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V., Berlin

Vera Neugebauer, stellv. Vorsitzende der BAG:WfbM, Geschäftsführerein der Hannoversche Werkstätten gGmbH, Hannover

13:00 Werkstattleistungen einkaufen mit dem WerkstattBudget -
Endbericht des Projektes der BAG:WfbM
Raum
London
Margit Niggemeier, Katja Heerd, Dennis Skupke [mehr Informationen]
PB Bitte beachten Sie: Dieser Vortrag findet von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt.

Das Projekt WerkstattBudget stellt hier den Abschlussbericht vor. Die fortlaufend in Publikationen und Internet der BAG:WfbM veröffentlichen Teilergebnisse zu Modularisierung und Bepreisung einzelner Werkstattleistungen werden hier ebenso im Zusammenhang dargestellt, wie die ersten Schritte und Wege der Umsetzung, der Implementierung sowie erste Erfahrungen der Budgetnehmer.

Referenten:


Margit Niggemeier, Projektleitung Persönliches Budget, Josefsheim gGmbH - Bigger Werkstätten, Olsberg

Katja Heerd, Projektleitung Persönliches Budget, Stift Tilbeck GmbH - Tilbecker Werkstätten, Havixbeck

Dennis Skupke, Budgetinteressierter, Josefsheim gGmbH - Bigger Werkstätten, Olsberg

13:00 Integrationsdienstleister mit den Zielen Berufliche Bildung, Qualifizierung, pädagogische Begleitung und Vermittlung
Raum
Valencia
Andrea Mayer, Monika Matzner [mehr Informationen]
BI Durch ein gutes und enges Zusammenspiel von Werkstätten, Sonderschulen, Modellprojekten, Integrationsunternehmen und externen Kooperationspartnern gelingt es, behinderten Menschen ein Leistungsangebot zu machen, das ihnen eine optimale Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht. Die Aufgaben aller Beteiligten in diesem Zusammenspiel liegen in der beruflichen Bildung, Qualifizierung und pädagogischen Begleitung bis hin zur Vermittlung von behinderten Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Vorgestellt werden verschiedene Modellprojekte, die zur Integration von behinderten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt beigetragen haben sowie deren Arbeitsinhalte und die erreichten Arbeitserfolge.

Referentin:

Andrea Mayer, Kompetenzzentrum Arbeit, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

Monika Matzner, Teamleiterin Kompetenzzentrum Arbeit, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

13:00 Verhandlung des Investitionsbetrags in Werkstätten für behinderte Menschen
Raum
Porto
Timothy Apps [mehr Informationen]
FI Nach Klärung der Fragen zu den erforderlichen Grundlagen für eine investive Finanzierung von Werkstätten über den Weg der Eigenmittel, des Investitionsbetrages und weiterer öffentlicher Zuwendungen, wird dargestellt, welche Alternativen sich zu den bekannten Wegen anbieten. Dies wird an konkreten Beispielen beantwortet und kann durch die Praxiserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereichert werden.

Referent:

Timothy Apps, Geschäftsführer, GWK mbH, Freiburg

13:00 Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Soziale Landwirtschaft
Raum
Dublin
Dr. Thomas van Elsen [mehr Informationen]
SE GB Die "Inklusion" von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in die Landwirtschaft kann für sie einen "Mehrwert" bedeuten. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft als älteste Form "kontrollierter ökologischer" Landwirtschaft kann hier auf eine lange Tradition zurückblicken und bietet ideale Ausgangsbedingungen für diese Aufgabe, da im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft mehr Handarbeit erforderlich ist und geringere Gefahrenpotenziale durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsmittel bei der Bewirtschaftung besteht. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere "soziale Dimension": Die soziale Arbeit für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf kann sich durch einen sozialen Umgang mit der Natur erweiteren, indem Landwirtschaftsbetriebe mit mehr Möglichkeiten zur Handarbeit Pflegeaufgaben in der Kulturlandschaft übernehmen, zu denen der normale Bauernhof aus Zeit- und Arbeitskräftemangel heute meist nicht mehr in der Lage ist. So können beispielsweise Hecken, die als Rückzugsräume vieler Tier- und Pflanzenarten wichtige ökologische Funktionen in der Kulturlandschaft wahrnehmen, durch die Ernte und Verfütterung von Laubheu sinnvoll in Betriebskreisläufe integriert werden - sie liefern ein diätetisch wertvolles Futter für das Vieh. So entsteht auch für die bewirtschaftete Natur durch Soziale Landwirtschaft ein Mehrwert - eine mögliche "Win-win-Situation" für Mensch und Natur.

www.soziale-landwirtschaft.de

Referent:

Dr. Thomas van Elsen, Projektleiter, PETRARCA - europ. Akademie für Landschaftskultur Deutschland e.V., Witzenhausen

13:00 "Alltagsbetreuer" - ein neuer staatlich anerkannter Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung
Raum
Zürich
Rolf Röhm, Bettina Kaufmann [mehr Informationen]
BI "Betroffene unterstützen Betroffene" unter dieser Zielsetzung wurde vom Fortbildungsreferat der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Kultusministerium Baden-Württemberg und dem ESF ein neues Berufsfeld zum Alltagsbetreuer entwickelt der auch die Kriterien des § 87 b SGB II. entspricht. Damit wird ein neues Arbeitsfeld für Menschen mit Behinderungen geöffnet.

  • Welche Möglichkeiten diese Qualifikation bietet,
  • welche Chancen für Menschen mit Handicap sich daraus ergeben,
  • welche neuen Arbeits- und Betätigungsfelder für Werkstätten erschlossen werden können,
darüber berichten wir aus dem Praxisalltag.

Referenten:

Rolf Röhm, Bereichsleiter Fort- und Weiterbildung, GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Holzgerlingen

Bettina Kaufmann, Lehrkraft "Ausbildungsberuf Alltagsbetreuer", GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Holzgerlingen

13:00 Öffentlichkeitsarbeit in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung -
Gute Arbeit braucht gute Fotos
Raum
Amsterdam
Bernhard Kunze [mehr Informationen]
MA Ö Die kritische wirtschaftliche Situation erfordert gerade von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine Öffentlichkeitsarbeit, die sowohl den eigenen Wandel als auch die hochwertige Arbeit, die diese Einrichtungen liefern, überzeugend darstellt.

Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Qualität erst ermöglichen, gilt es ins rechte Licht zu rücken.

Sich selbstbewusst zu präsentieren schafft Aufmerksamkeit, Vertrauen und Akzeptanz. Aussagekräftige Fotos unterstützen dies und machen diese Wertigkeit erst sichtbar.

Durch einen über 25-jährigen Erfahrungsschatz kann der Referent viele Möglichkeiten aufzeigen und Wissen vermitteln.

Referent:

Bernhard Kunze, Fotojournalist, Kempten

13:00 Qualifizierung nach dem Berufsprinzip -
die beste Vorbereitung auf die berufliche Teilhabe
Raum
Kairo
Dietmar Klocke; Gabriele Heyder [mehr Informationen]
BI Die berufliche Bildung im Rahmen der Werkstatt braucht arbeitsmarktbezogene Ziele und muss für den Einzelnen zu arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen führen. Die strikte Orientierung am Berufsprinzip und am Begriff der beruflichen Handlungsfähigkeit nach dem Berufsbildungsgesetz sind kennzeichnende Eckpunkte der Konzeption zur beruflichen Bildung der USE gGmbH. Ausbildungsrahmenpläne der anerkannten Ausbildungsberufe werden auf die individuellen Möglichkeiten der behinderten Menschen zugeschnitten.

Um die Vermittlung der Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse der adaptierten Bildungsrahmenpläne im Lernalltag zu unterstützen, werden adressatengerechte Unterweisungsmaterialien erstellt, die sich in ihrem Aufbau an Materialien aus "aktionbildung" orientieren.

Eine Schlüsselfunktion kommt den Fachkräften zu, die - orientiert an Erkenntnissen moderner Berufspädagogik - über ausgewiesene didaktisch-methodische Kompetenzen verfügen müssen. Diese werden u.a. durch ein differenziertes innerbetriebliches Weiterbildungsprogramm und eine spezielle Form der Sonderpädagogischen Zusatzausbildung vermittelt.

Mit diesem Beitrag soll die Notwendigkeit der Orientierung der Werkstatt am Berufsprinzip als eine Möglichkeit für verbesserte Kommunikation über berufliche Kompetenzen sowohl innerhalb der Werkstättenlandschaft, als auch in Richtung des allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes anhand praktischer Beispiele aus der USE gGmbH erörtert werden.

Berufliche Bildung in Werkstätten nach dem Berufsprinzip bildet überdies die Grundlage für eine rationale Diskussion zum Thema Überleitung.


Referenten:

Dietmar Klocke, Dipl.-Psych., Koordinator für berufliche Bildung, USE gemeinnützige GmbH - Union Sozialer Einrichtungen, Berlin

Gabriele Heyder, Dipl.-Sozialpädagogin, Projektmitarbeiterin, USE gemeinnützige GmbH - Union Sozialer Einrichtungen, Berlin

14:00 Angriffe der Finanzverwaltung auf Vereine, Stiftungen und gemeinnützige GmbH´s
Raum
Dublin
Prof. Dr. Frank J. Müller [mehr Informationen]
S Der Beitrag informiert über verfahrenstechnische Regelungen sowie Rechte und Pflichten während und nach einer Betriebsprüfung, um auch zukünftig in den Genuss von Steuervergünstigungen zu gelangen und Risiken, Brennpunkte und Gefahren in diesem Bereich zu erkennen.

Unabhängig von der Größe des Unternehmens ist die Rechnungslegung die entscheidende Grundlage, um die betriebliche Leistung zu erfassen, zu überwachen und den Finanzbehörden gegenüber steuerliche Pflichten zu erfüllen. Im Steuerrecht haben Non-Profit-Organisationen spezielle Nachweise und Aufzeichnungen zu erbringen, um den Status der "Gemeinnützigkeit" führen zu dürfen. Es wird auf aktuelle Entwicklungen, Urteile, BMF-Schreiben und Verfügungen der Oberfinanzdirektionen im Bereich der "Gemeinnützigkeit" eingegangen.

Gerade die Erfahrungen aus der jüngeren Zeit verdeutlichen, welche Gefahren und Haftungstatbestände auf Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie deren Vertreter zukommen. Im Kalenderjahr 2007 führten rund 220.000 Betriebsprüfungen zu einem Mehrergebnis von knapp 14 Mrd. Euro. Ein Teil dieser Mehrergebnisse kommt auch aus dem Bereich von Non-Profit-Organisationen.

Referent:

Prof. Dr. Frank J. Müller, Leiter "Kompetenzzentrum Gemeinnützigkeit", Haussmann Welz Seeger & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Auerbach

14:00 Teil-Sein und Teil-Haben -
Das UN-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen und die Entwicklung einer Gesellschaft für alle
Raum
Kairo
Dr. Gerd Grampp [mehr Informationen]
EU SE Das UN-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen fordert in Artikel 3 "Allgemeine Grundsätze" u.a. "Full and effective participation and inclusion in society". Während der Begriff Partizipation als "Teilhabe" in das SGB IX übernommen wurde, scheint die "Inklusion" nicht berücksichtigt worden zu sein. Wenn allerdings Teilhabe als das "Einbezogensein" behinderter Menschen in alle Lebensbereiche der Gesellschaft Begriffe verstanden wird, ist darin auch die Inklusion enthalten.

Teilhabe als Rechtsbegriff des SGB IX umfasst damit zwei Gesichtspunkte: Das "Teil-Haben" und das "Teil-Sein". Teil-Haben weist auf eine "ökologisch-ökonomische" Komponente hin. Es geht hier um gesetzlichen Regelungen und die materiellen Lebensbedingungen auf der Basis dieser Rechte. "Teil-Sein" bezieht sich dagegen auf psycho-soziale Gesichtspunkte, wie Einstellungen der Mitglieder in einer Gesellschaft und Beziehungen zu allen Mitgliedern der Gesellschaft.

Das UN-Übereinkommen zielt auf die Entwicklung einer "Gesellschaft für alle", die allen Mitgliedern "Teil-Haben" und "Teil-Sein" ermöglicht. Das Mittel dazu ist das "universelle Design" als Gestaltungsmerkmal von "Produkten, Umfeldern, Programmen und Dienstleistungen in der Weise, dass sie von allen Menschen möglichst weitgehend ohne eine Anpassung oder ein spezielles Design genutzt werden können. 'Universelles Design' schließt Hilfsmittel für bestimmte Gruppen von Menschen mit Behinderungen, soweit sie benötigt werden, nicht aus" (Artikel 2 Übereinkommen). Daraus ergeben sich für neue und vorhandene Strukturen und Prozesse entsprechende Veränderungsnotwendigkeiten.

Referent:

Dr. Gerd Grampp, A F E B S Reha - Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation, Memmelsdorf

14:00 Altersangemessene Betreuung von älteren Menschen mit Behinderungen am Beispiel des Erlanger Modells
Raum
Amsterdam
Christian Schadinger [mehr Informationen]
PK Ist die Lebenssituation erwachsener Menschen mit einer geistigen Behinderung dadurch gekennzeichnet, dass sie tagsüber überwiegend einer Tätigkeit in einer Werkstatt nachgehen, so stellt sich die Frage, was geschieht, wenn sie aufgrund von Abbau- und Alterungsprozessen nicht mehr in der Lage sind, einer solchen Tätigkeit in vollem Umfang nachzugehen.

 Anhand von Praxisbeispielen der Seniorengruppe der Regnitz-Werkstätten gGmbH Erlangen sowie der tagesstrukturierenden Maßnahmen für ältere Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Erlangen e.V. zeigt der Beitrag Möglichkeiten auf, wie die immer größer werdenden Personengruppe sinnvoll und adäquat betreut werden können. Es soll aufgezeigt werden, was das Ausscheiden aus der Lebenswelt Werkstatt für einen Beschäftigten bedeutet und wie er auf diese Situation vorbereitet werden kann.

Referent:

Christian Schadinger, Geschäftsführer, Regnitz-Werkstätten gGmbH, Erlangen

14:00 Veränderungsprozesse in Unternehmen -
Gegen Aussterben hilft nur Veränderung
Raum
Zürich
Andrea Stratmann [mehr Informationen]
SE Leben besteht generell aus Veränderung. Die Entwicklungen im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Probleme im Jahr 2009, haben allerdings den Blick deutlich geschärft, wie umfangreich und schnell neue Anforderungen an die Unternehmen herangetragen werden können. Werkstätten als Teil des Marktes sehen sich diesen Entwicklungen in gleichem Maße ausgesetzt.

Ein wesentliches Element, den Anforderungen dennoch gerecht zu werden, ist eine Führungsmannschaft, die handlungsfähig bleibt. Hier ist wiederum die Grundbedingung ein angemessenes Verständnis und Umgehen mit Veränderungsprozessen. Der Veränderungsprozess enthält, trotz aller Unterschiede in den Themen, Elemente, die für sein Gelingen existenziell sind. An der Gestaltung dieser sensiblen Themen und Prozessschritte wird sich der Erfolg der Veränderung ausmachen. Der Beitrag soll sich dem Orten dieser Veränderungselemente und dem angemessenen Umgang damit widmen.

Referentin:

Andrea Stratmann, stellv. Geschäftsführerin, Dipl.-Psych., Dipl.-Päd., Betriebswirtin (FH), Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gärtringen

14:00 Kommunikation und Zusammenarbeit in Werkstätten im Intranet-Portal organisieren und optimieren
Raum
Valencia
Lars Bendler [mehr Informationen]
SE KO Ö Kennen Sie das auch? Ihre Mitarbeiter benutzen Formulare, Briefköpfe und Dokumente, die schon lange überarbeitet wurden? Sie suchen regelmäßig nach Informationen und wissen nicht mehr, wo Sie diese abgelegt hatten? Ihre Projekte kommen nicht voran, weil niemand über die aktuellen Aufgaben und Deadlines informiert ist?

Bringen Sie mehr Ordnung und Transparenz in Ihr Unternehmen. Mit spezieller Software können Sie u.a. Projekte und Wissen im Unternehmen managen, Dokumente und Mitarbeiterinformationen verwalten, Termine und Aktivitäten organisieren, Störfälle bearbeiten, Inventar überwachen und nicht zuletzt Ihre Geschäftsprozesse dokumentieren.

Einen möglichen Ansatz wie man organisierte Zusammenarbeit in sozialen Einrichtungen mittels eines Intranet-basierten Systems verstehen und leben kann möchte der Beitrag Ihnen gerne vorstellen.

Referent:

Lars Bendler, Geschäftsführer, LINTRA Solutions GmbH, Magdeburg

14:00 Systematik der Arbeitsergebnisrechnung
Raum
Porto
Friedrich Lutz [mehr Informationen]
FI Die Aufstellung des Werkstattabschlusses und die Ermittlung, Zusammensetzung und Verwendung des Arbeitsergebnisses ist nach der Werkstättenverordnung vorgeschrieben. Das gesondert zu ermittelnde Ergebnis des Vergütungsbereichs darf das Arbeitsergebnis nicht mindern. Das Arbeitsergebnis ist zu mindestens 70 % an die Beschäftigten der Werkstatt als Lohn zu verwenden, der verbleibende Anteil kann in werkstattspezifische Rücklagen eingestellt werden.

Referent:

Friedrich Lutz, Geschäftsführer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart

15:00 Werkstätten als arbeitsmarktpolitischer Dienstleister - alternative Beschäftigungsformen, Schnittstellen SGB II, SGB III, SGB IX und Übergänge auf den Arbeitsmarkt
Raum
Kairo
Martina Hasenmüller, Monika Matzner [mehr Informationen]
SE Ü Die Strukturen einer Werkstatt für behinderte Menschen sind in hervorragender Weise geeignet, verschiedenen Personenkreisen mit Abstand zum allgemeinen Arbeitsmarkt ein Leistungsangebot zu den Themenbereichen berufliche Bildung, Qualifizierung, Beschäftigung bis hin zur Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu machen.

Die Vinzenz von Paul Werkstätten der Stiftung Haus Lindenhof bieten Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten, sowie differenzierte Qualifizierungsangebote für langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen von 1-Euro Jobs und SGB II 16e- Arbeitsverhältnissen, für Beschäftigte der WfbM im Arbeitsbereich sowie für Beschäftigte der WfbM in der Übergangsphase auf den allgemeinen Arbeitsmarkt an.

Diese Schnittstellenthematik SGB IX, SGB II, SGB III, wird anhand von ambulant orientierten Angeboten und Beispielen aus der Praxis in der Zusammenarbeit zwischen den Vinzenz von Paul Werkstätten, dem Kompetenzzentrum Arbeit der Stiftung Haus Lindenhof und einem Industriepartner dargestellt.

Referenten:

Martina Hasenmüller, Teamleiterin Kompetenzzentrum Arbeit, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

Monika Matzner, Teamleiterin Kompetenzzentrum Arbeit, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

15:00 Muss mein Integrationsprojekt gemeinnützig sein?
Raum
Dublin
Dr. Jörg W. Höwer [mehr Informationen]
S Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsprojekte agieren oft genau auf der Grenze zwischen Gemeinnützigkeit und Gewerblichkeit. Gemeinnützigkeit ist mit Steuerprivilegien verknüpft. Diese sind aber nicht nur Geschenk sondern auch Verpflichtung. Verpflichtungen sind mitunter auch hinderlich. Deshalb wird manchmal auch bewusst auf die Gemeinnützigkeit verzichtet.

Die Frage nach dem Für und Wider der Gemeinnützigkeit wird bei Integrationsprojekten noch viel deutlicher gestellt, da hier die Grenzen des Steuerrechts fließender sind.

Anliegen des Vortrags und der anschließenden Diskussion sind es, die Vor- und Nachteile der Gemeinnützigkeit von Integrationsprojekten anhand von Praxisbeispielen offenzulegen.

Referent:

Dr. Jörg W. Höwer, Dipl.-Kfm., ABS - Der Anti-Blockier-Service für Arbeit und Verwaltung, Dresden

15:00 Einführung des ''Betrieblichen Ideenmanagements'' in Werkstättenorganisationen - Ein Erfahrungsbericht am Beispiel des Integrationsbetriebes INTEG gGmbH, Bad Driburg
Raum
Porto
Carl-W. Schepers [mehr Informationen]
SE Der konkrete Einführungsprozess des "Betrieblichen Ideenmanagement":

Der Beitrag stellt den Weg vom Förderantrag über Zufriedenheitsbefragung und Qualifizierung der Mitarbeiter zu Funktionsträgern bis hin zum integrierten Ideenmanagement dar und erläutert Chancen und Nutzen für alle Mitarbeiter, gleichberechtigt an der zukünftigen Entwicklung ihres Betriebes aktiv mitzuwirken und am ökonomischen Erfolg teilzuhaben.

Referent:

Carl-W. Schepers, Dipl.-Kfm., Geschäftsführer, IDEENWESEN - ZBI Zentrale Beratungstelle Ideenmanagement, Unkel / Bad Honnef

15:00 Qualitative und quantitative Ergebnisse von Kennzahlenerhebungen zur erfolgreichen Förderung von Werkstattbeschäftigten im Kontext eines Benchmarkings
Raum
Valencia
Dr. Harald Weber, Annette Blaudszun-Lahm, Frank Eierdanz [mehr Informationen]
SE Das Institut für Technologie und Arbeit begleitet seit Jahren zahlreiche Werkstätten und erhebt Qualitätskennzahlen der Förder- und Rehabilitationsqualität. Der Vortrag präsentiert quantitative und qualitative Ergebnisse, die u.a. belegen, dass die Fähigkeiten der behinderten Mitarbeiter in Werkstätten durch die Förderung verbessert werden können und dass sich die Förderqualität durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess steigern lässt.

Referenten:

Dr. Harald Weber, Leiter Bereich Arbeit und Soziales, Leiter Bereich Inclusive Design, Institut für Technologie und Arbeit (ITA) e.V., Kaiserslautern

Frank Eierdanz, Dipl.-Geogr., Institut für Technologie und Arbeit (ITA) e.V., Kaiserslautern

Annette Blaudszun-Lahm, Dipl.-Pflegewirtin, Institut für Technologie und Arbeit (ITA) e.V., Kaiserslautern

15:00 Risikomanagement: preiswert, praxisnah und wirkungsvoll
Raum
Amsterdam
Christian Koch, [mehr Informationen]
SE Risikomanagement wird vom Gesetzgeber, von Aufsichtsgremien und Geschäftsführungen verlangt, um Klienten, Kostenträger aber auch die Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Schäden zu bewahren. Andererseits stehen keine größeren Budgets zur Einführung bereit und die meisten auf dem Markt befindlichen Angebote richten sich eher an Großunternehmen. In dem Vortrag wird Schritt für Schritt vermittelt, wie Nonprofit-Organisationen mit vertretbarem personellen und finanziellen Aufwand zu einem Risikomanagementsystem kommen, das nicht nur externen Ansprüchen genügt, sondern auch eine gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist.

Referent:

Christian Koch, Dipl.-Kfm., Unternehmensberater, npo consult, Bonn

15:00 ENTFÄLLT
Beschäftigung werkstattbedürftiger behinderter Menschen in und außerhalb von Werkstätten - zu den aktuell diskutierten Grundsatzfragen
Raum
London
Dr. Horst H. Cramer [mehr Informationen]
R Dieser Vortrag entfällt.


In der derzeitigen Diskussion über die Weiterentwicklung des Eingliederungsrechts und des Werkstättenrechts im Zuge der ASMK-Beschlüsse, der Behindertenrechtskonvention (BRK) mit der Forderung nach Inklusion und dem von den Koalitionsparteien und dem BMAS angekündigten Nationalen Aktionsplan geht es um eine Reihe grundsätzlicher Fragen:
  • Beschäftigung für werkstattbedürftige behinderte Menschen außerhalb der Werkstatt auf ausgelagerten Werkstattplätzen oder alternativ - nach dem Wahl- und Wunschrecht und dem Recht auf Selbstbestimmung - um unterstützte Beschäftigung in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unter Verwendung der Leistungen der Reha-Träger, auch der Sozialhilfe, in Form von Persönlichen Budgets und unter Einsatz von Eingliederungszuschüssen, Arbeitsassistenz, Integrationsfachdiensten, Minderleistungsausgleich
  • Personenzentrierung statt Institutionsorientierung, Individualisierung, Modularisierung und Verpreislichung der Werkstattleistung anstelle der Komplexleistung Werkstatt 
  • die Ergänzung des Leistungskatalogs der Eingliederungshilfe der Sozialhilfe um Leistungen zur Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt 
  • die bessere finanzielle Ausstattung der Integrationsämter zur Sicherung der IFD`s.
Der Beitrag will über diese Fragen informieren und sich mit den diskutierten Lösungsansätzen und ihren Problemen auseinandersetzen.

Referent:

Dr. Horst H. Cramer, ehem. langjähriger Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Autor des Kommentars Werkstätten, Beck-Verlag 5. Aufl. 2009, Bornheim

15:00 Workshop:
ZERA für Anwenderinnen und Anwender
Raum
Zürich
Dr. Irmgard Plößl, Dr. Matthias Hammer [mehr Informationen]
BI Bitte beachten Sie: Dieser Vortrag findet von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

ZERA ist ein Instrument, das den Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit analysiert und zugleich ein Gruppentrainingsprogramm zur Unterstützung der beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen. Mittlerweile liegt ein großer Erfahrungsschatz in der Anwendung vor. In dder Veranstaltung möchten die Autoren des ZERA-Programms gemeinsam mit allen Interessenten folgende Themen diskutieren:
  • Erfahrungen mit der Anwendung von ZERA. Positive Wirkungen und mögliche Schwierigkeiten
  • Überblick über Modifikationsmöglichkeiten
  • Anwendung von ZERA bei unterschiedlichen Zielgruppen
  • Möglichkeiten der Weiterentwicklung

Referenten:

Dr. Irmgard Plößl, Dipl.-Psych., Begleitender Dienst, Werkstattleiterin, Rehabilitationszentrum Rudolf-Sophien-Stift gGmbH, Stuttgart;

Dr. Matthias Hammer, Abteilungsleiter, Rehabilitationszentrum Rudolf-Sophien-Stift gGmbH, Stuttgart


16:00 Markterfolg von Eigenprodukten und -diensten der Werkstätten
Raum
London
Prof. Dr. Karl Venker [mehr Informationen]
MA Der Markterfolg von Produkten und Diensten in Werkstätten ist von den internen Gegebenheiten der Werkstätten und von den externen Marktbedingungen abhängig.

In dem Vortrag wird aufgezeigt, in welcher Weise die Werkstätten diese Rahmenbedingungen durch Strategien und Entscheidungen zum Markterfolg gestalten können. Die Frage, welche Marketinginstrumente zum Markterfolg einzusetzen sind, wird durch eine Strategiematrix und ein Entscheidungsraster kontrolliert und operationalisiert.

Referent:

Prof. Dr. Karl Venker, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing, Georg-Simon-Ohm Hochschule, Nürnberg

16:00 Grundrecht auf Datenschutz - Realisierung der informationellen Selbstbestimmung
Raum
Kairo
Gerfried Riekewolt [mehr Informationen]
R Die informelle Selbstbestimmung, auf der Grundlage der freien Entfaltung der Persönlichkeit und der Menschenwürde, gilt als Grundlage des Datenschutzes. Diesen Anspruch haben alle Menschen.

Auch wenn in Verfahren der Werkstatt zur Entscheidungsfindung neben Grunddaten medinzinsche und psychologische Unterlagen erforderlich scheinen, sind damit Regeln und organisatorische Maßnahmen der Werkstatt einzuhalten. Entspricht der Umgang mit personenbezogenen Daten dem Recht der Mitarbeiter mit Behinderungen auf ihre informationelle Selbstbestimmung und wird dieser Aspekt der Menschenwürde realisiert?

Wie können Menschen mit Behinderungen auf die eigene Nutzung des Internets vorbereitet werden? Werkstatträte und Beschäftigte werden die Vorteile des Internets zu schätzen wissen, sollten aber auch im eigenen Interesse über Regeln und Gefahren informiert sein.

Dies zeigt, dass Datenschutz eine aktive Aufgabe aller Nutzer ist, die geregelt und organisiert werden muss im Interesse von Menschen mit Behinderungen.

Referent:

Gerfried Riekewolt, Dipl.Ing.(FH), Dipl.Soz.Päd.(FH), Riekewolt - Technik und soziale Organisation, Datenschutz & Projektmanagement, Bad Boll

16:00 Systematik und Weiterentwicklung der Beruflichen Bildung im Förder- und Betreuungsbereich der Stiftung Haus Lindenhof
Raum
Porto
Ulrike Schlegel, Norbert Mautsch [mehr Informationen]
BI Seit der Entwicklung des Konzeptes der beruflichen Bildung für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen im Rahmen von "aktionbildung" in der Stiftung Haus Lindenhof hat sich diese weiterentwickelt und teilweise auch verändert. Dies betrifft sowohl die Systematik, als auch die inhaltliche Umsetzung in Form von Werkstücken sowie die Arbeitsangebote. Es soll dargestellt werden, wie diese Weiterentwicklung aussieht und welche Erfahrungen damit gemacht werden.

Referenten:

Ulrike Schlegel, Teamleiterin, Förder- und Betreuungsbereich Luise von Marillac, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

Norbert Mautsch, Teamleiter, Förder- und Betreuungsbereich Luise von Marillac, Bereich Arbeit und Integration, Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd

16:00 Qualitätsentwicklung und Assistenzplanung in Tagesförderstätten
Raum
Valencia
Birgit Zimmer, Mick Jürgensen [mehr Informationen]
BI PK QuenT - die Arbeitshilfe zur Qualitätsentwicklung im Bildungs- und Beschäftigungsbereich (Tagesförderstätten) - dient sowohl der Überprüfung der Leistungsqualität, als auch der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Angebote und Leistungen. Sie bietet sowohl den Beschäftigten, als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Orientierung, indem sie die Ziele des Angebotes und Schritte zur Zielerreichung klar benennt.

Mit der Assistenzplanung Bildung und Beschäftigung wird Transparenz hergestellt, die individuellen Ziele in den arbeitsorientierten Angeboten herausgearbeitet und für alle Beteiligten der Überblick über geplante Entwicklungs- und Unterstützungsprozesse gesichert.

Die Referenten möchten Instrumente vorstellen und über die Praxis damit im Arbeitsalltag mit Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf berichten. Diese Praxis hat zu fruchtbaren Auseinandersetzungen unter den Beteiligten und zu konkreten Verbesserungen der Arbeit geführt. Die Mitwirkung der unterschiedlichen Interessengruppen war dabei von großer Bedeutung.

Referenten:

Birgit Zimmer,
alsterdorf assistenz west gGmbH, Fachdienstleitung Bildung und Beschäftigung, Hamburg

Mick Jürgensen, alsterdorf assistenz ost gGmbH, Fachdienst Bildung und Beschäftigung, Hamburg

16:00 Finanz- und Liquiditätsplanung in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen
(Grundsätze ordnungsgemäßer Planung)
Raum
Amsterdam
Matthias Borchers [mehr Informationen]
SE FI Die Zukunft in Zahlen - Gerade in Zeiten dynamischer Veränderungen sind aussagekräftige Planungs- und Szenariorechnungen zur Unternehmenssteuerung unerläßlich. Doch noch immer befinden sich viele Unternehmen der Sozialwirtschaft im Blindflug über ihre künftige Entwicklung. Der Vortrag stellt den praktischen Einsatz aller Bausteine einer integrierten Unternehmensplanung vor und zeigt wie Leistungs-, Personal-, Investitions- und Finanzplanung in Einklang gebracht werden.

Referent:

Matthias Borchers, Leiter der Transaktionsberatung, Prokurist, CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart

16:00 Selbstbestimmt Älter werden in einer Werkstatt
Raum
Dublin
Stefanie Bierwagen [mehr Informationen]
PK Die Caritas-Werkstatten in Arnsberg, sind eine Einrichtung die 620 Menschen mit Behinderung an drei Standorten in Arnsberg, Meschede und Neheim Arbeit gibt. Vor dem Hintergrund zunehmend steigender Zahlen alter werdender Beschäftigter haben sie zwischen Juli 2007 bis Juli 2009 ein zweijähriges von der Aktion Mensch gefördertes Projekt "Selbstbestimmt älter werden in einer WfbM" durchgeführt.

Dabei sind unterschiedliche Angebote für ältere Menschen mit Behinderung entstanden. Diese Angebote hatten folgende Ziele

a) gesund zu altern
b) sich gezielt auf den Ruhestand vorzubereiten und eine eigene Perspektive für die nachberufliche Phase zu entwickeln und
c) Rahmenbedingungen vorzufinden, die es den älteren Menschen ermöglicht, trotz altersbedingt nachlassender Kompetenzen, so lange wie sie möchten, in der Werkstatt zu verbleiben.
d) Des weiteren wurde versucht, Bedingungen zu schaffen, die es auch Beschäftigen, die an einer Demenz erkrankt sind, ermöglichen so lange wie möglich in der Werkstatt zu bleiben.

Durch das Projekt haben sich einige Rahmenbedingungen und Angebote in der Werkstatt grundlegend verändert. Das Projekt hält auch nützliche Anregungen für die Praxis in der Arbeit mit älter werdenden Menschen mit geistiger Behinderung in anderen Werkstätten bereit.

Referentin:

Stefanie Bierwagen, Dipl.-Sozialpädagogin, Caritas-Werkstätten Arnsberg e.V., Arnsberg

2.Tag - 12. März 2010 -
10:00 Datenschutz - ein Recht für alle Menschen
(Zielgruppe: Werkstatträte und Interessierte)
Raum
London
Gerfried Riekewolt [mehr Informationen]
WR R Bitte beachten Sie: Dieser Vortrag findet von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt.

Das Recht auf Datenschutz gilt für Alle. Leider sind die Regelungen zum Datenschutz sehr unübersichtlich.

Als Mitarbeiter einer Werkstatt müssen viele Informationen über jeden einzelnen genutzt werden. Damit Sie in der Werkstatt arbeiten können, hat die Werkstatt viele Daten, die auch mit anderen Ämtern ausgetauscht werden müssen. Muß das so sein? Welche Informationen sind dies? Kann ich darauf vertrauen, daß meine Daten in die richtigen Hände gelangen? Dies zu regeln ist Datenschutz.

Natürlich nutzen Sie als Werkstattmitarbeiter auch das Internet. Mails verschicken, chatten und downloads sind tolle Dinge im Internet. Da muss man aber aufpassen, was man dort einträgt. Der Spruch "ich habe ja nichts zu verbergen" ist falsch. Das zu erklären ist auch Datenschutz .

Der Vortrag richtet sich an interessierte Mitarbeiter und Beschäftigte der Werkstätten.

Referent:

Gerfried Riekewolt, Dipl.Ing.(FH), Dipl.Soz.Päd.(FH), Riekewolt - Technik und soziale Organisation, Datenschutz & Projektmanagement, Bad Boll

10:00 BilMoG, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz -
Auswirkungen auf den Jahresabschluss steuerbegünstigter Körperschaften
Raum
Zürich
Torsten Scholz [mehr Informationen]
S FI Am 3. April 2009 wurde das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) veröffentlicht. Das zur Modernisierung des Bilanzrechts erarbeitete Gesetz zielt auf eine Erhöhung der Transparenz und die Annäherung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an die IFRS ab. Das BilMoG sieht weit reichende Änderungen im Bilanzrecht vor. Die Änderungen sollen bereits zum 1. Januar 2010 in Kraft treten, können aber schon für das Geschäftsjahr 2009 angewendet werden.

Die umfangreichste Modernisierung des Handelsrechts seit dem Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz von 1985 führt zu einer Ausdünnung des HGB um nicht mehr zeitgemäße Bestimmungen, insbesondere im Bereich der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte, welche die Aussagekraft, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse beeinträchtigen. Hierzu werden unter anderem bestehende handelsrechtliche Wahlrechte zu Ansatz und Bewertung und Ausweis von Vermögensgegenständen und Schulden beseitigt. Weiterhin werden fundamentale Prinzipien, wie das Vorsichtsprinzip oder das Realisationsprinzip, modifiziert, um marktgerechte Informationen zur Verfügung zu stellen.

Mit der Modernisierung des Bilanzrechts wird das Ziel verfolgt, den Unternehmen im Verhältnis zu den IFRS eine gleichwertige, aber weniger komplexe und kostengünstigere Alternative zu bieten. Im Vordergrund dieser Reform stehen die Deregulierung, die Kostensenkung sowie der Abbau von überflüssiger Bürokratie, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

Referent:

Torsten Scholz, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Schüllermann und Partner AG, Dreieich

10:00 Sehbehinderung und Blindheit: Kein Thema in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen?
Raum
Amsterdam
Anne Henriksen [mehr Informationen]
PK Ein hoher Prozentsatz der Erwachsenen mit Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung in Deutschland weist zusätzlich eine Sehbehinderung auf. Die meisten von ihnen besuchen keine spezielle Einrichtung für Menschen mit Sehschädigungen, sondern eine wohnortnahe Einrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen. Die Sehbeeinträchtigung bleibt in diesen Einrichtungen häufig unerkannt, da auffällige Verhaltensweisen von Familienangehörigen und Betreuern eher auf die geistige Behinderung zurückgeführt werden.

Es geht in diesem Vortrag um die Darstellung der Ergebnisse eines zweijährigen Forschungsprojektes des Landesförderzentrums Sehen in Kooperation mit der Uni Hamburg und den Glückstädter Werkstätten. Es wird sowohl auf den Ablauf des Projektes und die ermittelten Daten eingegangen, als auch auf die Darstellung der überprüften Sehfunktionen, die Häufigkeit und spezifischen Ausprägungen bestimmter Augenerkrankungen und die Konsequenzen, die aus dieser Untersuchung zu ziehen sind.

Referentin:

Anne Henriksen, Sonderschullehrerin für Blinde und Sehbehinderte, Low-Vision-Trainerin, Landesförderzentrum Sehen, Schleswig

10:00 Direktmarketing: Werbebriefe, die ankommen und überzeugen
Raum
Valencia
Jochen Biller [mehr Informationen]
MA "Werbebriefe werfe ich immer gleich weg" so lautet die häufige Aussage, wenn es um Werbebriefe geht. Dennoch ist es nach wie vor das erfolgreichste Werbemedium. Warum?

Weil erstens diese Aussage gar nicht immer zutrifft und es zweitens Mittel und Wege gibt, beim Empfänger "zu landen".

Die Teilnehmer lernen, wie Sie mit Ihren Werbebriefen aus der Flut im Briefkasten herausragen. Erleben Sie, wie mit zielgruppengerechter Ansprache Ihre Werbe- oder Spendenaktion ein Erfolg wird.

Folgende Wege dorthin werden vorgestellt:

  • motivierende Texte formulieren
  • Werbekraft durch gezielte Verstärker steigern
  • Gestaltungselemente des Briefes
  • Bedarfslagen erkennen
  • was muss rein - was darf nicht rein
  • aus dem Serienbrief einen persönlichen Brief machen
  • Direktmarketing ist Verkauf

Referent:

Jochen Biller, Dipl.-Pädagoge, Unternehmensberater, Schüllermann Consulting GmbH Unternehmensberatung, Dreieich

10:00 Berufliche Qualifizierung mit den pädagogischen Systemen
Raum
Porto
Paul M. Birsens [mehr Informationen]
BI Das Referat präsentiert die Inhalte und die Struktur der pädagogischen Systeme.

Es erläutert den Werdegang von der Feststellung des Bedarfs bis zum methodisch-didaktischen Aufbau der Lerneinheiten, die sich am Rahmenlehrplan des gesetzlichen Berufsbildes orientieren.

Die Umsetzung in die Praxis wird exemplarisch erläutert am Beispiel der Qualifizierung von Beschäftigten im Dienstleistungsbereich Catering der Lebenshilfe Braunschweig, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft pädagogische Systeme.

Referenten:

Paul M. Birsens, B i l d u n g u n d K o m p e t e n z - Schulung-Beratung-Begleitung-Entwicklung, Wassenach

Anke Richter, Referentin pädagogische Systeme, Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH, Braunschweig

10:00 Gesichtspunkte zur Wirtschaftlichkeit anthroposophischer Werkstätten
Raum
Dublin
Andreas Emmerich [mehr Informationen]
SE FI Sind ganzheitlich arbeitende Werkstätten ein Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit? Wie gestalten wir Werkstätten kreativ und dennoch ökonomisch interessant und welche Wege zur Entwicklung von passenden Produkten sind möglich?

Referent:

Andreas Emmerich, Geschäftsführer, Markus-Gemeinschaft e.V., Hauteroda

10:00 Welche Anforderungen an das pädagogische Personal haben die Beschäftigten einer Werkstatt?
Raum
Kairo
Christian Judith [mehr Informationen]
WR SE Was wünschen sich die Beschäftigten einer Werkstatt? Soll ihr Gruppenleiter ihr Freund, ihr Vertrauter, ihr Chef, ihr Angestellter, ihr Berater sein? Soll die Sozialpädagogin ihre Helferin, ihr Vormund, ihre Assistentin, ihre Unterstützerin sein?

Der in der Behindertenpolitik angestrebte Paradigmenwechsel vom Objekt der Fürsorge zum Subjekt der Hilfeleistung verändert nicht nur die Rolle der Beschäftigten einer Werkstatt, sondern auch die Rolle des pädagogischen Personals. Was ist die Aufgabe als Gruppenleiterin oder Sozialpädagoge? Einige Antworten auf diese Frage haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Werkstattbeschäftigte) der vier Hamburger Werkstätten gegeben. Sie haben formuliert, was sie sich wünschen. Gemeinsam können hieraus Anforderungen entwickelt werden. In den nächsten Schritten können Vereinbarungen getroffen werden, wie und ob solche Anforderungen umgesetzt werden und wie die Qualität dieser veränderten Anforderungen erfüllt und gemessen werden kann.

Referent:

Christian Judith, Geschäftsführer, Dipl. Sozialpädagoge, K Produktion, Hamburg

11:00 Was ist sicher???
Eckpunkte in der Zukunft der Behindertenhilfe
Raum
Kairo
Dr. Jörg W. Höwer [mehr Informationen]
SE "Nichts ist so beständig wie die Veränderung."

Diese Aussage trifft in den letzten 10 Jahren wohl eher auf die Kinder- und Jugendhilfe und die Altenhilfe zu als auf die Eingliederungshilfe. Es wird zwar viel über Veränderung diskutiert - aber selbst das Persönliche Budget hat nur wenig Ergänzung und keine durchgreifende Veränderung gebracht.

Müssen wir also gespannt sein auf das Neue, was noch kommt, oder lohnt es eher, sich auf das Bestehende zu konzentrieren, dieses zu erhalten und zu optimieren?

Diese Frage soll anhand von Entwicklungsszenarien vor dem Hintergrund steigender Bedarfe aber stagnierenden Budgets der Kostenträger beantwortet und anschließend kritisch diskutiert werden.

Referent:

Dr. Jörg W. Höwer, Dipl.-Kfm., ABS - Der Anti-Blockier-Service für Arbeit und Verwaltung, Dresden

11:00 Gedanken zur Arbeit und zum Leben in einer Dorfgemeinschaft
Spirituelle Hintergründe der Arbeit am Beispiel einer anthroposophischen Dorfgemeinschaft
Raum
Zürich
Tade Bai [mehr Informationen]
SP Warum arbeiten wir - arbeiten wir für uns selbst oder für andere Menschen? Gibt es eine Ethik der Arbeit ? oder ist die Motivation der Arbeit das Einkommen? Ist der Lohn der Preis der Arbeit - gibt es Bedingungen für eine Trennung von Arbeit und Einkommen?

Für Menschen mit Behinderungen ist das keine Frage, sie arbeiten aus Freude am Tun und nicht für sich selbst. Wenn die Arbeit unter dem Aspekt des anthroposophischen Menschenbildes betrachtet wird, muss die alte Ordensregel ?ora et labora - bete und arbeite? um das Lernen erweitert werden.

Referent:

Tade Bai, Werkstattleiter, Die Lebensgemeinschaft e.V., Schlitz-Sassen

11:00 Datenschutz
Raum
Dublin
Nicola Lamprecht-Weißenborn [mehr Informationen]
R Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten unterliegt gesetzlichen Beschränkungen. Sie dienen dem Schutz des Einzelnen, der grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner Daten entscheiden können soll.

Datenschutz ist danach eine Querschnittsmaterie. Ihm kommt in vielen Lebensbereichen Relevanz zu. Klassisches Beispiel ist die Verarbeitung, Nutzung und Weiterleitung der Arbeitnehmer- oder Beschäftigtendaten für betriebsinterne Zwecke einer Werkstatt. Datenschutzrechtlich relevant ist aber auch die Nennung und Veröffentlichung von Namen, Anschrift, Bildnis oder ähnlichen identifizierenden Daten einer Person etwa auf der Internetseite einer Werkstatt oder die Nutzung von Kundendaten zum Zwecke der Werbung.

Der Vortrag soll einen Überblick über datenschutzrechtlich bedeutsame Sachverhalte sowie die dabei zur Anwendung kommenden Grundsätze geben.

Referentin:


Nicola Lamprecht-Weißenborn, Rechtsanwältin, Geschäftsführerin der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, Dozentin für Internationales und Europäisches Medienrecht, Fachhochschule Köln, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Köln

11:00 Entscheidungen möglich machen - gezielte Qualifizierung zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Raum
Porto
Thomas Wedel [mehr Informationen]
BI Ü Seit vielen Jahren vermitteln die Kooperationspartner von "arbeit plus" (Regnitz-Werkstätten, Erlagen, WfbM Neuendettelsau, Boxdorfer-Werkstatt) erfolgreich Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit einer Nachhaltigkeit von über 80%.

Der Vortrag zeigt Einblicke in das Konzept und praktische Beispiele.

Referent:

Thomas Wedel, Integrationskoordinator für das Projekt "Arbeit Plus"., BZB gGmbH Boxdorfer Werkstatt, Nürnberg

11:00 Spielwarensicherheit und deren Umsetzung
Raum
Valencia
Jürgen Jagoschinski [mehr Informationen]
R
  • Umsetzung der Normen, Richtlinien und Verordnungen
  • Unterstützung durch den DVSI bei der Umsetzung
  • Fachausbildung zum Thema Spielzeugsicherheit
  • Prüfkosten sparen durch die Zertifizierung

Referent:

Jürgen Jagoschinski, Leiter Qualitätsmanagement, Deutscher Verband der Spielwarenindustrie e. V., Stuttgart

11:00 Sehbehinderte und blinde Menschen in der Werkstatt - welche Maßnahmen sind notwendig und woher bekomme ich Hilfe?
Raum
Amsterdam
Ursula Sperrer-Kniep [mehr Informationen]
PK Seit Oktober 2008 bietet die Nikolauspflege - Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen, ein mobiles Beratungsangebot für sehbehinderte und blinde Menschen mit zusätzlichen Beeinträchtigungen in Baden-Württemberg an. Die Erfahrungen der ersten eineinhalb Jahre weisen dabei auf eine große Unwissenheit über diesen Personenkreis und dessen Bedarfe hin.

Deshalb ist es das Anliegen dieses Vortrages vorallem den Praktikern Informationen an die Hand zu geben, wo sie Hilfe erhalten und leisten können, wenn Sie den Verdacht hegen, dass ein Beschäftigter eine zusätzliche Sehbehinderung aufweist.

Welche Hinweise deuten auf eine Sehbehinderung hin, wie wirkt sich eine solche auf Menschen mit kognitiven und körperlichen Behinderungen aus, was kann ich tun und wo kann ich entsprechende Unterstützung zum adäquaten Umgang mit den Betroffenen erhalten?

Referentin:

Ursula Sperrer-Kniep, Projektleitung mobile Beratung, Einrichtungsleiterin, Nikolauspflege Limeshof Welzheim Werkstatt für Sehgeschädigte, Welzheim

12:00 Der Teilhabe-Index -
Ein Instrument zur Gestaltung der Teilhabe in der Praxis von Arbeit und Wohnen
Raum
Kairo
Dr. Gerd Grampp, Michael Balzer, Rudolf Fritz [mehr Informationen]
BI EU SE Die Ziele des UN-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen - eine Gesellschaft für alle zu entwickeln - kann nur auf der Basis der bestehenden gesellschaftlichen Strukturen, Prozesse und Einstellungen erfolgen. Um die Ausgangsbasis und die Veränderungsnotwendigkeiten zu bestimmen, kann als Instrument ein Teilhabeindex genutzt werden. Nach seiner Anwendung kann ein Teilhabeprofil erstellt werden, das den Ist-Stand (Teilhabe-Umweltpotenzial) verdeutlicht. Aus dem Vergleich mit einem - zu erstellenden - Anforderungsprofil ergibt sich dann ein Maßnahmeprofil dessen Inhalte als Aktionsprogramme formuliert und in Leistungsprofilen für die Umsetzung aufbereitet werden.

Der Teilhabe-Index kann auf allen Ebenen der Hilfe für behinderte Menschen verwendet werden. Für Rehabilitationseinrichtungen bilden die Indikatorengruppen für die vier Lebensbereiche Wohnen, Lernen, Arbeit und Freizeit den Schwerpunkt des Index. Der Teilhabe-Index nutzt die fünf Bereiche der ICF-Klassifikation der Umweltfaktoren als strukturellen Hindergrund und das UN-Übereinkommen als inhaltliche Grundlage der Gestaltung. Deshalb werden die Indikatoren aller Gruppen des Teilhabeindex aus den Artikeln des UN-Übereinkommens abgeleitet. Sie werden jedoch unter dem Gesichtspunkt der Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Einrichtung um weitere Indikatorengruppen ergänzt.

Referenten:

Dr. Gerd Grampp, A F E B S Reha - Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation, Memmelsdorf

Michael Balser, Leiter Sozialer Dienst, MWW Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften gGmbH, Gaggenau

Rudolf Fritz, Geschäftsführer, MWW Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften gGmbH, Gaggenau

12:00 Neue Wege im Einsatz von Audiovisuellen Medien (Utility-Filme) bei Unterweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen im Arbeitsalltag der Werkstatt
Raum
London
Rolf Röhm, Albert Kappler, Stefan Marquardt [mehr Informationen]
BI Ein- bzw. Unterweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen sind Kernaufgaben der Fachkräfte im Arbeitsalltag der Werkstatt.

Aus dem Praxisprojekt wird berichtet:

  • wie diese Aufgabe durch den Einsatz neuer Medientechnik effektiver und für die Mitarbeiter/Beschäftigte Zielgerichteter bewältigt werden kann,
  • wie sich daraus ein hohes Maß an Selbstständigkeit der Mitarbeiter erreichen lässt,
  • welche Prozesssicherheit sich im Arbeitsablauf und damit eine Qualitätssteigerung möglich ist,
  • welche Perspektiven sich dabei auch für die Gruppenleiter/Fachkraft ergeben

Referenten:

Rolf Röhm, Bereichsleiter Fort- und Weiterbildung, GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Holzgerlingen

Albert Kappler, Lehrkraft im Zentralen Fortbildungsreferat, GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Holzgerlingen

Stefan Marquardt, Lehrkraft und Mediengestalter, GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Holzgerlingen

12:00 ENTFÄLLT
Recht auf Arbeit und Recht auf Einkommen - Was wird sich durch die Anforderungen der UN-Konventionen verändern?
Raum
Porto
Manfred Trautwein [mehr Informationen]
EU SE R Dieser Vortrag entfällt.


Die Vertragsstaaten erkennen mit Artikel 27 der UN-Konvention ein Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung an. Mit diesem Recht soll zudem die Möglichkeit verbunden sein, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen.

Ist die so formulierte Verbindung von Arbeit und Einkommen zeitgemäß und entspricht sie der Würde des Menschen?

Wie wird sich mit den Anforderungen der Konvention das Leistungsrecht im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben verändern?

Referent:

Manfred Trautwein, Geschäftsführer, Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V., Echzell-Bingenheim

12:00 Rechte, Pflichten und Haftung des Vereinsvorstands und des Vereinsgeschäftsführers
Raum
Valencia
Dietmar Weidlich [mehr Informationen]
R Der zunehmende Kostendruck zwingt die Entscheidungsträger von gemeinnützigen Einrichtungen vermehrt zu Risikobehafteten Entscheidungen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über Rechte und Pflichten der Entscheidungsträger, über Haftungsgrundlagen und -risiken sowie über Strategien zur Vermeidung persönlicher Inanspruchnahme. Eingegangen wird auch auf die Anforderung an unternehmerische Entscheidungen, die sogenannte "business judgement rule".

Referent:

Dietmar Weidlich, Rechtsanwalt, Geschäftsführer, CURACON Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Münster

12:00 Berufliche Bildung für Menschen mit schweren Behinderungen
Raum
Amsterdam
Nadine Voß [mehr Informationen]
BI In dem Vortrag werden Ziele, Schwerpunkte und Inhalte einer Berufsbildung für Menschen mit schweren Behinderungen anhand von Fallbeispielen und anschaulichem Material vorgestellt. Insbesondere wird es darum gehen, Aneignungszugänge und Wege von Lernen und Bildungsanteilen und Arbeitsteilhabe aufzuzeigen und das Konzept vorzustellen.

Referentin:

Nadine Voß, Sozialpädagogin, Leben mit Behinderung Hamburg, Projektleitung Feinwerk, Hamburg

12:00 Öffentlichkeitsarbeit in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung -
Gute Arbeit braucht gute Fotos
Raum
Dublin
Bernhard Kunze [mehr Informationen]
MA Ö Die kritische wirtschaftliche Situation erfordert gerade von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine Öffentlichkeitsarbeit, die sowohl den eigenen Wandel als auch die hochwertige Arbeit, die diese Einrichtungen liefern, überzeugend darstellt.

Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Qualität erst ermöglichen, gilt es ins rechte Licht zu rücken.

Sich selbstbewusst zu präsentieren schafft Aufmerksamkeit, Vertrauen und Akzeptanz. Aussagekräftige Fotos unterstützen dies und machen diese Wertigkeit erst sichtbar.

Durch einen über 25-jährigen Erfahrungsschatz kann der Referent viele Möglichkeiten aufzeigen und Wissen vermitteln.

Referent:

Bernhard Kunze, Fotojournalist, Kempten

12:00 Die Steuerbetreuung für Wohlfahrtsverbände (§4 Nr. 18 UStG) im Licht des Europarechts
Raum
Zürich
Markus Brüggemann [mehr Informationen]
EU S Der § 4 Nr. 18 UStG ist die zentrale Umsatzsteuerbefreiungsvorschrift für Wohlfahrtsverbände. Im Rahmen dieses Vortrags wird die jüngste Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) zur Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 18 UStG dargestellt. Ferner wird im Vortrag beleuchtet, welche Anforderungen das Europarecht an die Steuerbefreiung für Wohlfahrtsverbände stellt.


Referent:

Markus Brüggemann, Dipl.-Kfm., Steuerberater, SOLIDARIS Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Würzburg

13:00 Sozialvergaberecht - Chancen für Werkstätten
Raum
Porto
Dr. Ole Ziegler; Martin Schafhausen [mehr Informationen]
R Die öffentliche Hand schreibt zunehmend soziale Dienstleistungen in Vergabeverfahren aus. Dabei kann es zu Vergaberechtsverstößen kommen. So hatte beispielsweise die Bundesagentur für Arbeit die Maßnahme Unterstützte Beschäftigung ausgeschrieben und die Angebote von Werkstätten für behinderte Menschen mit dem Argument ausgeschlossen, diese seien nicht fachkundig. Die daraufhin bei den Vergabekammern des Bundes betriebenen Nachprüfungsverfahren hatten Erfolg. Dies zeigt, wie bedeutsam es ist, dass Werkstätten in einem Vergabeverfahren ihre Rechte wahrnehmen und durchsetzen.


Referenten:

Martin Schafhausen, Fachanwalt Sozialrecht, Anwaltskanzlei Profs.Drs. Plagemann & Partner, Frankfurt am Main

Dr. Ole Ziegler, Rechtsanwalt, Anwaltskanzlei Profs.Drs. Plagemann & Partner, Frankfurt am Main

13:00 Anwalt oder Dienstleister für Menschen mit Behinderungen?
Welche Rolle ist attraktiver?
Raum
Zürich
Dr. Jörg W. Höwer [mehr Informationen]
SE Eine Werkstatt in der Wohlfahrtspflege sieht sich oft in dieser Doppelrolle gegenüber den Menschen mit Behinderungen.

Das wird erst zu einem Problem, wenn die Werkstatt Konkurrenz von jeweiligen "Spezialisten" bekommt: sei es Selbsthilfeorganisationen von behinderten Menschen oder Beratungsstellen ("Anwälte") oder Pflege- und Betreuungsdienste, Tageseinrichtungen, Integrationsunternehmen und gewerbliche Betriebe, die auch Menschen mit Behinderungen beschäftigen (Dienstleister).

In dem Vortrag geht es um die Frage, wie sich die Werkstatt in diesem Wettbewerb profilieren kann.

Referent:

Dr. Jörg W. Höwer, Dipl.-Kfm., ABS - Der Anti-Blockier-Service für Arbeit und Verwaltung, Dresden

13:00 Auslagerung zweckbetrieblicher Bedarfe von Komplexträgern als Geschäftsidee zur Gründung einer Integrationsfirma
Raum
London
Wolfgang Röder [mehr Informationen]
SE Ü Große Unternehmen der Sozialwirtschaft konzentrieren sich ebenso wie Unternehmen der Marktwirtschaft immer stärker auf die Erbringung von Leistungen im Rahmen ihrer Kernkompetenzen. Rahmenprozesse wie zweckbetriebliche Bedarfe werden daher ausgelagert. Diese Entwicklung kann als Chance genutzt werden, solche Leistungen als Geschäftsidee zur Gründung einer Integrationsfirma zu nutzen.

Die hlh Gebäudemanagement- + Service GmbH ist eine Integrationsfirma nach §§ 132 ff SGB IX und erbringt seit dem Jahr 2003 umfassende Dienstleistungen im technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagement für ihren Hauptgesellschafter der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd.

Dieses Erfolgsmodell wird präsentiert. Dabei wird auf Chancen und Risiken dieser Geschäftsidee eingegangen.

Referent:

Wolfgang Röder, Geschäftsführer der Integrationsfirmen hlh Gebäudemanagement + Service GmbH sowie der b.e.o. Verwaltungs- und Service GmbH mit den Standorten Schwäbisch Gmünd und Stuttgart

13:00 Strategien und Synergien im Werkstättenverbund
Raum
Dublin
Olaf Stapel [mehr Informationen]
MA SE KO In der Wirtschaft werden zunehmend komplexe Lösungen nachgefragt, die häufig nur ein Generaldienstleister erbringen kann. Kooperationen im Werkstättenverbund können diese Herausforderungen annehmen, Strategien entwickeln und Synergieeffekte optimal nutzen.

Referent:

Olaf Stapel, Geschäftsführer, GDW Genossenschaft der Werkstätten Hessen/Thüringen, Geschäftsführer, GDW gGmbH, Kassel

13:00 Übergänge und Vermittlungschancen von
Raum
Kairo
Albrecht Flake [mehr Informationen]
Ü GB Bieten landwirtschaftliche Betriebe und der Gartenbau überhaupt Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen? Der Vortrag versucht aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen dafür vorliegen müssen und welche Unterstützung seitens der Werkstatt und z. B. des Integrationsfachdienstes dafür notwendig ist. Fallbeispiele verdeutlichen erfolgreiche Übergänge.

Referent:

Albrecht Flake, Dipl.-Agraringenieur u. MSc., Leiter des Grünen Bereichs Stiftung Eben-Ezer, Lemgo; Geschäftsführer Integrationsbetrieb Liemer Lilie gemeinnützige GmbH, Lemgo

13:00 Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz - Zufriedene Kunden, gesunde Mitarbeiter
Raum
Amsterdam
Nicolas Stepanek, Norbert Zimmermann, Björn Vissering [mehr Informationen]
SE Werkstätten für behinderte Menschen sind heutzutage aus vielfältigen Gründen aufgefordert, ein wirksames Qualitätsmanagement einzuführen und zertifizieren zu lassen:

  • Die Anforderungen von Kunden und Kostenträgern an eine gleichbleibend hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen nehmen zu.
  • Der zunehmende Anstieg der Beschäftigtenzahlen und damit verbunden die wachsende Größe der Werkstätten ist mit einem erhöhtem organisatorischen Regelungsbedarf verbunden.
  • Produktionsweisen werden durch den Einsatz neuer Technologien komplexer.
Um diese Herausforderungen erfolgreich meistern zu können, gewinnt die Ressource "Mitarbeiter/Beschäftigter" eine immer höhere Bedeutung. Qualitätsmanagement kann daher erst dann seine vollständige Wirkung entfalten, wenn es neben den Wünschen der Kunden auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Beschäftigten berücksichtigt, mit dem Ziel die Kundenanforderungen zur Zufriedenheit aller Beteiligter zu erfüllen.

Eine Möglichkeit Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz miteinander zu verknüpfen ist BGW qu.int.as - die Kurzform für Qualitätsmanagement mit integriertem Arbeitsschutz. Mit qu.int.as machen Werkstätten die gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes zu einem festen Bestandteil ihres betrieblichen Qualitätsmanagementsystems. Nach der erfolgreichen Zertifizierung profitieren Werkstätten zudem von der finanziellen Förderung durch die BGW.

In seinem Vortrag berichtet Herr Zimmermann von seinen Erfahrungen bei der Einführung des integrierten Managementsystems in der Werkstatt der Lebenshilfe Aachen und schildert die Veränderungen, die sich durch qu.int.as ergeben haben. Herr Vissering erläutert den Ablauf eines qu.int.as-Audits und zeigt die Besonderheiten auf. Herr Stepanek stellt die Unterstützungsangebote der BGW zur Integration des Arbeitsschutzes in ein Qualitätsmanagementsystem vor.

Referenten:

Nicolas Stepanek, BGW Abteilung qu.int.as, Hamburg

Norbert Zimmermann, Geschäftsführer der Werkstätten & Service GmbH der Lebenshilfe Aachen

Björn Vissering, qu.int.as-Auditor, Rottenburg

14:00 Land- und Gartenbau in einer WfbM als ein wirtschaftliches Standbein
Raum
Amsterdam
Dr. Robert Hermanowski [mehr Informationen]
SE GB Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um einen "Grünen Bereich" rentabel zu gestalten. Und: wie muss ein Grüner Bereich umstrukturieret werden, wenn er Defizite erwirtschaftet?

Referent:

Dr. Robert Hermanowski, Geschäftsführer, Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frankfurt, langjähriger Berater von "Grünen Bereichen" in Werkstätten

14:00 Die bayerische Rahmenkonzeption zur Förderung des Übergangs Werkstattbeschäftigter auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Raum
Porto
Reinhold Frank [mehr Informationen]
Ü Der Vortrag soll einen Überblick über die gemeinsame Empfehlung des Verbandes der bayerischen Bezirke und der LAG WfbM vermitteln. Sie konkretisiert Rahmenbedingungen und Verfahren für ein Angebot der Werkstatt zur Qualifizierung und Vermittlung von Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und soll Grundlagen der Verhandlungen zwischen den Werkstätten und den Bezirken als überörtliche Sozialhilfe in Bayern sein.

Referent:


Reinhold Frank, Direktor, Sozialreferent, Verband der bayerischen Bezirke, München

14:00 Forum Europa:
Europäische Eingliederungshilfe und "Werkstattarbeit" im Vergleich
Raum
Kairo
[mehr Informationen]
EU Bitte beachten Sie: Dieses Forum findet von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.


Offenes Diskussionsforum mit Vertretern europäischer Partnerländer zu Fragen der Teilhabe am Arbeitsleben vor dem Hintergrund der UN-Konvention.


14:00 Fortbildung Werkstatträte: Teambildung
Raum
London
Renate Betzwieser, Gilbert Gally, Jörg Denne [mehr Informationen]
WR Bitte beachten Sie: Dieser Vortrag findet von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Als Werkstattrat haben Sie eine spannende Aufgabe zu erfüllen. Sie müssen die Interessen Ihrer Kollegeninnen und Kollegen gegenüber der Werkstattleitung vertreten und dabei die betriebliche Abläufe berücksichtigen und im Auge behalten. Um für diese Aufgabe gut gerüstet zu sein, ist es wichtig, um die Begabungen einzelner zu wissen und die Stärken und Schwächen des WR-Teams zu kennen. Zu folgenden Punkten möchten wir Ihnen Tipps und Hilfestellungen bieten:


Der Werkstattrat ein starkes Team:

  • Wie wird man zu einem Team?
  • Worauf kommt es bei einem Team (WR) an, was macht ein starkes Team aus?
  • Das besondere Team "der Werkstattrat"
  • Wie können wir Ziele setzen und diese gut umsetzen?
  • Warum sind Ziele wichtig?

Referenten:

Renate Betzwieser, Lehrkraft und Trainerin, Zentrales Fortbildungsreferat, Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Sindelfingen

Gilbert Gally, Fachkraft für Praxisbegleitung, Vertrauensperson der Werkstatträte, Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Magstadt

Jörg Denne, 1. Vorsitzender der LAG WR Saarland, Reha GmbH, Saarbrücken


14:00 Corporate Governance - die passende Struktur für Non-Profit-Organisationen
Raum
Zürich
Dietmar Weidlich [mehr Informationen]
SE "Corporate Governance" regelt die rechtliche und faktische Funktionsweise sowie die Art der Zusammenarbeit zwischen Leitungs- und Aufsichtorganen. Ziel des Corporate Governance-Systems ist es, Strukturen transparent und nachvollziehbar zu gestatten und Leitungs- und Überwachungsstandards zu setzen, die sich nach den heutigen Stand des Managementwissens bewährt haben.

Der Vortrag zeigt die Entwicklung und die Unterschiede spezieller Corporate Governance Kodizes für den Non-Profit-Bereich auf und erläutert die Ausgestaltung entsprechender Strukturen.

Referent:

Dietmar Weidlich, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der CURACON Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Münster

14:00 Aktuelles aus dem Steuerrecht, Satzungsrecht (Abgabenordnung)
Raum
Dublin
Wolfgang Kaiser [mehr Informationen]
S Beschreibung folgt.


Referent:

Wolfgang Kaiser, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Schüllermann und Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Dreieich

14:00 UnternehmerTREFF 2010
Raum
Valencia
Katja Hessel, Volker Knittel, Hans Stenz, Martin Berg, Dr. Hans-Peter Klös, Michael Dreher [mehr Informationen]
KO Bitte beachten Sie: der UnternehmerTREFF 2010 findet von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt!

Katja Hessel,
Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Begrüßung

Volker Knittel, Landesgeschäftsführer BVMW Bayern
Begrüßung

Hans Stenz,
ZBFS - Integrationsamt, Bayreuth
Soziale Verantwortung der Unternehmen. Werkstätten im inklusiven Arbeitsmarkt.

Martin Berg, stellv. Vorsitzender der BAG:WfbM
Neue Chancen der Kooperation - Die Fähigkeit der Werkstatt in jeder Branche tätig zu sein

Dr. Hans-Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., Leiter Wissenschaftsbereichs I: Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik, Köln
Der inklusive Arbeitsmarkt: Erwartungen der Politik - Beitrag der Unternehmen - Wünsche der Werkstätten

Michael Dreher, Geschäftsführer, Philips Medizin Systeme Böblingen,
Gelebte Kooperationen - warum ich meine Produktion nicht ins Ausland verlegen muss

15:00 Zufriedenheitsbefragungen in Werkstätten - Verbesserungspotenziale klar erkennen und nutzen
Raum
Zürich
Carl-W. Schepers [mehr Informationen]
SE Die anonyme Mitarbeiterbefragung dient als Instrument zur Früherkennung von Handlungsbedarfen und als Frühwarnsystem für Fehlentwicklungen in Werkstätten.

Methodisch richtige Konzeption der Inhalte, planvolle Vorbereitung und Durchführung der Mitarbeiterbefragung liefern Erkenntnisse über konkrete Handlungsbedarfe im Werkstättenbetrieb. Die systematische Ergebnisanalyse läßt Verbesserungspotenziale klar erkennen und gibt wertvolle Informationen zu ihrer sinnvollen Nutzung.

Referent:

Carl-W. Schepers, Dipl.-Kfm., Geschäftsführer, IDEENWESEN - ZBI Zentrale Beratungstelle Ideenmanagement, Unkel / Bad Honnef

15:00 Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)
Raum
Porto
Dr. Gerd Grampp [mehr Informationen]
SE Ein möglichst "universelles Design" aller gesellschaftlichen Strukturen und Aktivitäten durch die in den Artikeln des ICF genannten Maßnahmen soll behinderten Menschen eine nicht diskriminierende Teilhabe an allen Lebensbereichen gestatten. Das Instrument zur Verwirklichung des universellen Designs ist die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). In der Einführung wird sie folgendermaßen beschrieben: "Sie wurde als eine der sozialen Klassifikationen der Vereinten Nationen anerkannt. Die ICF bezieht sich auf und enthält die Rahmenbestimmungen für die Herstellung von Chancengleichheit von Personen mit Behinderungen. Daher stellt die ICF ein geeignetes Instrument für die Umsetzung internationaler Aufträge bezüglich der erklärten Menschenrechte und für die nationale Gesetzgebung zur Verfügung" (ICF Einführung, S. 11-12).

In der Struktur der ICF ist die Klassifikation der Umweltfaktoren der Teil, der für das universelle Design der Gesellschaft als Grundlage dienen kann. Die Inhalte der Klassifikation beziehen sich auf das Potenzial der Umwelt für eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sind die in der Klassifikation enthaltenden Komponenten in der Umwelt vorhanden, sorgen sie als Förderfaktoren (facilitators) für eine "Enthinderung". Das Gegenteil - nämlich Behinderung - tritt ein, wenn sie nicht vorhanden sind oder wenn beeinträchtigende Faktoren (barriers) wirksam werden.

Die ICF-Klassifikation der Umweltfaktoren enthält fünf Klassifikationsbereiche:
  1. Produkte und Technologien
  2. Natürliche und vom Menschen veränderte Umwelt (Materielle Ressourcen),
  3. Unterstützung und Beziehungen (Soziale Ressourcen),
  4. Einstellungen (Ideelle Ressourcen)
  5. Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze (Normative, administrative und praktische Ressourcen).

Referent:

Dr. Gerd Grampp, A F E B S Reha - Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation, Memmelsdorf

15:00 Medienrecht und e-commerce
Raum
Amsterdam
Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Klaus Gennen [mehr Informationen]
R Ö Medienrechtliche Kompetenz ist nicht nur angesichts der heutzutage sehr weit verbreiteten Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel und des Internet dringend erforderlich. Auch der Umgang mit den schon vor der Online-Zeit bestehenden Medien wie Printmedien und Rundfunk sollte bewusst erfolgen.

Der Vortrag stellt daher den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Medien vor. Andererseits befasst er sich mit Fragen des sogenannten e-commerce, d.h. der wirtschaftlichen Betätigung im Internet. So werden von Werkstätten Arbeitsergebnisse über das Internet vertrieben oder die Beschaffung von Materialien erfolgt über das Internet. Erläutert werden daher die Grundzüge des elektronischen Geschäftsverkehrs einschließlich der Vorschriften, die bei der Betätigung "im Netz" beachtet werden müssen.

Referenten:

Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Gründer und Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, Fachhochschule Köln Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Köln

Klaus Gennen, Fachanwalt für Infomationstechnik und Arbeitsrecht, Partner der Kanzlei LLR LegerlotzLaschet Rechtsanwälte, Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, Fachhochschule Köln

15:00 Der Werkstattladen und seine Perspektive
Raum
Dublin
Olaf Stapel [mehr Informationen]
MA SE Zuverlässige Partner, hohe Kompetenz, gutes Image und ein stimmiges Konzept helfen den erfolgreich geführten Werkstattläden, sich zu behaupten und zunehmende Marktanteile zu erzielen. Der Beschäftigungseffekt in Werkstätten für behinderte Menschen und die damit einhergehende Öffentlichkeitsarbeit sind Motivation, dieses Thema im Werkstättenverbund kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Referent:

Olaf Stapel, Geschäftsführer, GDW Genossenschaft der Werkstätten Hessen/Thüringen, Geschäftsführer, GDW gGmbH, Kassel

16:00 Wir machen - eRnst - die kooperative Verzahnung der beruflichen Bildung mit Industriepartnern
Raum
Dublin
Berni Jansen, Johanna Heilemann, Stephan Altrichter [mehr Informationen]
BI KO "Eigene Ressourcen nutzen und steuern" -eRnst-: unter diesem Motto arbeiten die Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB) gemeinsam mit dem Porschezentrum Berlin & Potsdam.

Mithilfe des dreigliedrigen Berufbildungsbereiches wird aufgezeigt, wie die Bildung einer Werkstatt sich dem dualen System annähert.

Interne - integrierte und externe Berufliche Bildung können ineinander übergehen und den individuellen Bedürfnissen entsprechend von den behinderten Beschäftigten in Anspruch genommen werden. Die Durchlässigkeit des dreigliedrigen BBB bietet den Beschäftigten zahlreiche Chancen, sich in Richtung allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Der Beitrag zeigt exemplarisch, wie sich diese dreigliedrige berufliche Bildung in der Kooperation mit dem Porschezentrum Berlin-Brandenburg entwickelt und zu "inklusiven Räumen" führen konnte.

Referenten:

Berni Jansen, Leiterin Begleitender Dienst, Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB), Berlin

Johanna Heilemann, Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB), Berlin

Stephan Altrichter, Geschäftsführer der Porsche Niederlassungen Berlin und Potsdam

16:00 Erprobung des Gesamtplanverfahrens für Menschen mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung in Bayern
Raum
Zürich
Angelika Ziegler, Manuela Trendel [mehr Informationen]
PK Zur Umsetzung des nach § 58 SGB XII vorgeschriebenen Gesamtplanes wird ab 01.01.2010 für Menschen mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung ein bayernweit einheitliches Verfahren erprobt. Im Vortrag werden die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Ziele des Verfahrens erläutert und die Planungsinstrumente vorgestellt. Über erste Erfahrungen der Einführung und Umsetzung wird berichtet.

Referenten:

Manuela Trendel, Bezirk Mittelfranken, Sozialreferat, Ansbach

Angelika Ziegler, Bezirk Mittelfranke, Sozialreferat, Ansbach

16:00 Gestaltungsspielräume bei Vernetzung, Kooperationen und Fusionen -
Die GmbH-Ausgliederung in steuerlicher Sicht
Raum
Porto
Markus Brüggemann [mehr Informationen]
SE KO Steuerbegünstigte Körperschaften stehen oftmals vor der Frage, inwiefern Sekundär- bzw. Tertiärleistungen von Einrichtungen auf eigene Rechtsträger ausgegliedert werden sollen. Neben gesellschafts- und tarifrechtlichen Fragestellungen sind hierbei besondere steuerliche Aspekte für die Gemeinnützigkeit des Trägers sowie Fragen der umsatzsteuerlichen Behandlung der Leistungen von Bedeutung.

Im Rahmen dieses Vortrags werden die Anforderungen, die das Steuerrecht und hier insbesondere das Gemeinnützigkeitsrecht an die Ausgliederung in GmbH's stellt dargestellt.


Referent:

Markus Brüggemann, Dipl.-Kfm., Steuerberater, SOLIDARIS Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Würzburg

16:00 Kompetenz-Ermittlung und Kompetenz-Entwicklung in der WfbM
Raum
Amsterdam
Renate Windisch, Sabine Seidel [mehr Informationen]
BI Ein gemeinsames Forschungsprojekt der ISAR-WÜRM-LECH (IWL) Werkstätten für behinderte Menschen, des Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover (IES) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn.

Ziel der lsar-Würm-Lech (IWL) Werkstätten für behinderte Menschen ist es, dem Auftrag von beruflicher Qualifizierung und Teilhabe gerecht zu werden und Werkstattbeschäftigte in ein möglichst selbstständiges Berufs- und gesellschaftliches Leben, auch außerhalb der Werkstatt, zu begleiten. Dabei verkennt sie nicht, dass die erfolgreiche berufliche Integration in die Werkstätten ein ebenso wichtiges Ziel ist. Mit dem Forschungsprojekt zum Einsatz des ProfilPasses für Erwachsene und des ProfilPasses für junge Menschen greift die Werkstatt die Debatte um die Thematik und Bedeutung der Kompetenz - Stichwort Schlüsselqualifikationen auf, die seit mehreren Jahren in der Benachteiligtenförderung intensiv geführt wird.

Ziel ist es
  • Stärken von behinderten Menschen zu entdecken
  • Stärken und Einsatzmöglichkeiten zu bilanzieren
  • Entwicklungspotentiale aufzuzeigen
  • Arbeitsproben zu sammeln.
An die Stelle der Anforderungsorientierung soll stärker die Subjektorientierung treten.

Referenten:

Renate Windisch, Dipl.-Psych., Isar-Würm-Lech-Werkstätten für behinderte Menschen GmbH, München

Sabine Seidel, M. A., Institut für Entwicklungsforschung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover

16:00 Beschäftigung im Dienstleistungsbereich schaffen
Raum
London
Ralf Oberle [mehr Informationen]
SE Ü Arbeitsplätze für behinderte Menschen im Dienstleistungsbereich zu schaffen war eines der Ziele des Projektes "Speiseversorgung" bei den Osnabrücker Werkstätten. In eigenen Werkstätten wurde die Mittagsverpflegung von einer Fernküche abgekoppelt und dezentral mit Hilfe eines Verpflegungssystems aufgebaut. Der Beitrag zeigt an einem Praxisbeispiel, wie die einzelnen Schritte in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister des allgemeinen Arbeitsmarktes umgesetzt werden können.

Referent:

Ralf Oberle, Geschäftsbereichsleiter, apetito consult, Rheine

3.Tag - 13. März 2010 -
10:00 Wie baue ich eine Außenarbeitsgruppe für den Bereich "Housekeeping/Hotelservice" auf?
Raum
Kairo
Gundula Hildebrandt, Ariane Dauch, Axel Grassmann [mehr Informationen]
BI PK Die Elbe-Werkstätten bauen seit 2009 einen neuen Qualifizierungsgang im Bereich Housekeeping/Hotel auf. Auslöser für die Qualifizierung ist eine Kooperation mit der geplanten Filiale des Stadthaushotels in Hamburgs Hafencity ab 2011 und die Suche nach neuen Geschäftsfeldern im Dienstleistungsbereich. In dem Vortrag stellen die Referentinnen die Qualifizierungselemente in Theorie und Praxis vor, die Auswahl und Eignungsvoraussetzungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Zielgruppen in der Qualifizierung und der späteren Arbeit: Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung.

Referenten:

Gundula Hildebrandt, 53° NORD Agentur und Verlag GmbH, Hamburg

Ariane Dauch, Elbe-Werkstätten GmbH, Hamburg

Axel Grassmann, Jugend hilft Jugend, Hamburg

10:00 Sonne, Wind und Me(h)r - steuerliche Aspekte im Energiebereich
Raum
Porto
Markus Brüggemann [mehr Informationen]
S Das Energiecontracting ist in aller Munde. Vielfach wird damit geworben, neben einer Optimierung des Energieverbrauchs auch eine Ersparnis der Energiesteuer für die Einrichtungen zu erreichen.

Um dies zu erreichen muss der Energie Contracter zum Produzenten von Energie werden und die Verfügungsmacht über die technischen Anlagen erlangen. Dies erfolgt in der Regel über Pacht- oder Kaufverträge. Hier können sich aufgrund des Verkaufs oder der Verpachtung der Wirtschaftsgüter des Zweckbetriebes steuerliche Auswirkungen aus der Umsatzsteuer bzw. Ertragsteuerpflicht bei der Vermietung von Betriebsvorrichtungen oder gemeinnützigkeitsrechtliche Fragestellungen hinsichtlich der satzungsmäßigen Mittelverwendung ergeben, auf die im Rahmen des Vortrags eingegangen werden soll.


Referent:

Markus Brüggemann, Dipl.-Kfm., Steuerberater, SOLIDARIS Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Würzburg

10:00 ENTFÄLLT
Förderung der persönlichen Entwicklung von Menschen mit Behinderung in
Raum
Amsterdam
Rebecca Kleinheitz [mehr Informationen]
BI GB Dieser Vortrag entfällt.


Grüne Bereiche bieten ein großes Potenzial, um Menschen mit Behinderung zu fördern. Was sind die Gründe hierfür und wie sollte solch ein Bereich ausgestaltet sein, um ein Höchstmaß an Förderung zu gewährleisten?

Referentin:

Rebecca Kleinheitz, Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft e.V., Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Frankfurt am Main

10:00 Älter werdende Mitarbeiterschaft in der WfbM -
Graue Panther oder altes Eisen? Wie Altersbilder professionelles Handeln beeinflussen.
Raum
Dublin
Heike Bücheler [mehr Informationen]
PK Verschiedene Bilder vom Alter und Alt-Werden herrschen in der Gesellschaft und in der Wissenschaft vor. Eigene Erfahrungen und Wertvorstellungen prägen diese Sichtweise zudem. Alles zusammen beeinflusst unser Handeln, privat und beruflich. Es beeinflusst zudem unser eigenes Wohlgefühl und unsere Gesundheit. In diesem Vortrag werden aktuelle Sichtweisen des Alterns vorgestellt, diskutiert und in Bezug zur aktuellen Situation in Werkstätten für behinderte Menschen reflektiert.


Referentin:

Heike Bücheler, Dipl.-Pädagogin, Bildungsreferentin, Kappel-Grafenhausen

10:00 Bedeutung der künstlerischen Ausdrucksgestaltung für die heilpädagogische Arbeit
Raum
Zürich
Dr. Elzbieta Saneja [mehr Informationen]
BI Jede Behinderung kommt in den motorischen, sensorischen, kognitiven, kommunikativen, emotionalen und sozialen Entwicklungskomponenten mehr oder minder zum Vorschein. Im Prozess der künstlerischen Ausdrucksgestaltung sind alle Entwicklungsbereiche des Kunstschaffenden angesprochen. Zu den besonderen Werten der künstlerischen Ausdrucksgestaltung gehört Stimulierung der Emotionen, der Vorstellungskraft und der intellektuellen Interessen. Behinderte Menschen sind grundsätzlich imstande, zu künstlerisch wertvollen Ergebnissen zu gelangen.

Referentin:

Dr. Elzbieta Saneja, Dozentin, KORCZAK-SCHULE der Samariteranstalten, Anerkannte berufliche Schule für Sozialwesen im Land Brandenburg

10:00 Aktuelle Rechtsprechung zur Kostenerstattung für Mittagessen
Raum
London
Christian Mäßen [mehr Informationen]
R In zwei aktuellen Urteilen hat sich das Bundessozialgericht mit der Problemstellung befasst, ob das gemeinsame Mittagessen während der Teilnahme an einer Maßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen der Grundsicherung (Hilfe zum Lebensunterhalt) oder der Rehabilitation (Eingliederungshilfe) zuzuordnen ist, und ob die Lösung dieser Frage auch für den Bereich der Förderstätten gelten kann.

Referent:

Christian Mäßen, Rechtsanwalt, HÜMMERICH legal Rechtsanwälte in Partnerschaft, Bonn

11:00 Erfolgreich Spender und Sponsoren gewinnen
Raum
Dublin
Peter Maier-Schwier [mehr Informationen]
FI Der Referent gibt einen Einblick in seine langjährige Fundraiser-Praxis. Er berichtet über Chancenund Potentiale, die das Fundraising für Non-Profit-Einrichtungen und Werkstätten bieten kann. Weiterhin werden erfolgreiche Fundraing-Instrumente vorgestellt.

Referent:

Peter Maier-Schwier
, Fundraising - Database- Beratung - Coaching, Darmstadt

11:00 Strategisches Management: Von der Strategie über strategische Ziele zur operativen Umsetzung
Raum
Amsterdam
Ulrich F. Schübel [mehr Informationen]
SE Weiterführung des Vortrags der Werkstätten:Messe 2009

Ausgehend von der strategischen Positionierung der Haus Freudenberg GmbH schildert der Vortrag die partizipative Entwicklung operativer Ziele, ausgehend von auf der obersten Leitungsebene entwickelten strategischen Zielen, für die einzelnen Geschäftsbereiche im Gegenstromverfahren und deren Abstimmung und Integration auf der Ebene strategischer Ziele.

Referent:

Ulrich F. Schübel, Dipl.-Psych., Geschäftsführer, IVUT - Institut für Veränderungsmanagement Unternehmensentwicklung Training, Hammelburg

11:00 Warenpräsentation
Raum
Porto
Manja Zimmermann [mehr Informationen]
MA Ö Anregungen und Ideen für Geschenkverpackungen, Schwerpunkt Verpackung und Gestaltung von Gutscheinen.

Referentin:

Manja Zimmermann, Geschenkatelier - "Zeit zum Schenken", Radeburg

11:00 Werkstätten für Menschen mit Behinderung entwickeln alternative Beschäftigungsformen als Ergänzung ihres Angebotes
Raum
Zürich
Gerhard Sohst [mehr Informationen]
SE Ü Am Beispiel der Markt und Service GmbH wird dargestellt wie in diesem Integrationsunternehmen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für unterschiedliche Personenkreise organisiert werden. Dieses geschieht u.a. in Form von 1-Euro Jobs, SGB II 16e-Arbeitsverhältnissen sowie Arbeitsverhältnissen nach SGB IX. Darüber hinaus dient das Arbeitsfeld der Markt und Service GmbH auch als Trainingsfeld zur Arbeitserprobung für ebenfalls unterschiedliche Personenkreise.

Es wird dargestellt wie sich dieser Personalmix in der Markt- und Service GmbH zusammensetzt, wie Zugänge zu diesen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten gestaltet werden und welche organisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen hierzu notwendig sind.

Referent:


Gerhard Sohst, Werkstattleiter Neckartalwerkstätten des Caritasverbandes für Stuttgart e.V.; Geschäftsführer der Integrationsfirma "Markt und Service GmbH", Stuttgart

11:00 Die künstlerische und gesellschaftspolitische Dimension von Insider Art
Raum
Kairo
Bea Gellhorn [mehr Informationen]
BI Vorstellung von Insider Art, der Intention und Arbeit der Online-Galerie für Insider Art und Darstellung der Chancen und Möglichkeiten für Werkstätten und Einrichtungen.

Die Online-Galerie für Insider Art setzt sich ein für Chancengerechtigkeit, Informationen und professionelle (kostenfreie) Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern erstmals mit JEDER Art von Handicap in Deutschland, um ihnen Zugang zu Wissen und zum Kunstgeschehen zu eröffnen. Erstmals positioniert sich Kunst von Menschen mit Behinderungen außerhalb des sozialen Kontextes. Mehr als 11.000 kunstinteressierte Besucher mit 130.000 Aufrufe pro Monat zeigen das große und wachsende Interesse an diesem künstlerischen Schaffen.

Insider Art steht für einen Paradigmenwechsel und ist hochaktuell, u.a. auch vor dem Hintergrund der UN-Konvention für die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Insider Art konfrontiert uns mit elementaren Fragen des Lebens - und auch der Kunst: dem Umgang mit Makel, Imperfektionismus, Toleranz, Barrieren und Brüchen im Leben. Sie lenkt unseren Blick auf die Fragilität des Seins und die trügerische Sicherheit bestehender Systeme. Auch der Bewertungssysteme. Insider Art hinterfragt Werte und Haltungen im gesellschaftlichen Miteinander, auf der künstlerischen, menschlichen und gesellschaftspolitischen Ebene.

Referentin:

Bea Gellhorn, Geschäftsführerin, Online-Galerie für Insider Art, Berlin

11:00 Inklusionshilfe und Persönlichkeitsentwicklung durch religiöse Begleitung
Raum
London
Werner Schmitz [mehr Informationen]
SP Strukturelle und zwischenmenschliche Barrieren in Gemeinden (kirchlich wie kommunal) erschweren oder behindern eine aktive und selbstverständliche Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am Gemeindeleben. Welche sozialräumliche und personenorientierte Unterstützung zur Überwindung dieser Grenzen eine religiöse Begleitung und religiöse Angebote - durch, aber auch fern von kirchenamtlichen Strukturen - leisten kann, ist viel zu oft wenig bekannt und bewusst.

Die Möglichkeiten einer solchen Begleitung zur Entwicklung einer professionellen, personenorientierten Teilhabeleistung durch die der "Seelsorge" immanente Berücksichtigung der individuellen Bedarfe mit dem Ziel der Stärkung des Selbstbestimmungsrechts des Menschen mit Behinderungen wird oft unterschätzt. Der Referent, der Hausoberer in einer gemeindepsychiatrische Organisation ist, wird Potenziale der lebensfeldzentrierter Rehabilitation aus dieser Perspektive vermitteln.

Referent:

Werner Schmitz, Gesamteinrichtungsleiter, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Religionspädagoge, Barmherzige Brüder Schönfelderhof, Zemmer



Sponsoren
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Vortrag am 11. März, 13 Uhr
Das Werkstatt:Budget
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