Presseinformationen

17.03.2011
Erfolgsstory mit sozialem Anspruch
  • Messe zum sechsten Mal in Nürnberg
  • Noch größere Ausstellungsfläche
  • Produkte und Dienstleistungen von Menschen mit Behinderungen
Mehr geht kaum. Die Halle 12 ist eine der größten des Nürnberger Messezentrums – und prall gefüllt. Es ist Werkstätten:Messe. Die Ausstellungsfläche der Stände (2011: 235 Aussteller) hat sich gegenüber 2010 noch einmal deutlich erhöht. Im Vordergrund stehen die kreativen und hochwertigen Produkte, gefertigt von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Das schätzen Endverbraucher, Händler sowie Entscheider aus der Wirtschaft. Denn auch das ist die Werkstätten:Messe: eine Plattform von Unternehmen für Unternehmen. Das Gros der Besucher sind aber die Menschen aus der Region, welche die Messe begeistert annehmen.
 
„Die Werkstätten:Messe ist ein Hingucker. Sie macht glücklich, allein schon beim Durchgehen“, sagt der Leiter des CongressCenter Nürnberg, Friedhelm Lenz. Er macht das schon seit sechs Jahren so und mit ihm mittlerweile über 17.000 weitere Menschen, für die die Werkstätten:Messe im Frühjahr zu einem Pflichttermin geworden ist. „Die Werkstätten:Messe in Nürnberg ist eine Erfolgsstory“, sagt Lenz. Zum einen sei sie den Nürnbergern und den Menschen in der Region ans Herz gewachsen, zum anderen sei sie die Plattform der Branche – die keine Kleine ist. Immerhin arbeiten bundesweit rund 285.000 Menschen in 2.400 Einrichtungen, die wiederum 667„Hauptwerkstätten“ angegliedert sind.

Schaufenster der Werkstätten

Die Werkstätten:Messe ist das Schaufenster der Werkstätten – die sich denn auch jede Mühe geben, ihre Produkte im besten Licht erscheinen zu lassen. Was sie verdient haben. „Werkstätten stellen schon lange unter Beweis, dass ihre Erzeugnisse in keiner Weise hinter der Qualität anderer Hersteller zurückbleiben. In nahezu jedem Gewerk sind sie zu Hause und zeigen ihr Know-how“, sagt Günter Mosen, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM), dem ideellen Träger der Messe.

Das Angebot auf der Werkstätten:Messe ist enorm. Da hat sich eine Werkstatt ganz der Verarbeitung heimischer Hölzer verschrieben, die sie zu Geschenkartikeln, Spielzeug sowie Accessoires für Küche und Büro verarbeitet. Auch im Ausstellerverbund der anthroposophischen Werkstätten sind Naturmaterialien Trumpf. Ob Insektenhotels für den Garten (Holzhäuschen mit Materialien, in denen sich gerne Nutzinsekten niederlassen), Glockenspiele aus Kupfer, gefärbte Wolle und knallbunte Kerzen in vielerlei Formen – das Käufer-Gewissen bleibt in jedem Fall rein.
An einem anderen Stand dreht sich alles um pfiffige Rahmenideen. Mal als Puzzle, mal als Fußball oder als Kugelbahn für die Wand: die Materialien (Corian, Metall, Kunststoff) sind edel, das Finish hochwertig – was den Machern von Country Living bereits einen Designpreis auf der internationalen Fachmesse „Gift Show“ in Tokio sowie einen Beitrag im ZDF Morgenmagazin eingebracht hat.

Messe als Schlemmerhalle

Dann wiederum verwandelt sich die Messe in eine Schlemmerhalle. Tee und Nudeln werden ebenso angeboten wie Wurst und Käse, (Gewürz-)Öle, Honig, Backwaren, Fruchtaufstriche oder eingelegtes Gemüse. Alles Bio, versteht sich. Eine Werkstatt widmet sich ganz dem Anbau und der Herstellung von Bio-Äpfeln. Was sie draus macht? Zum Beispiel Sherry, Säfte, Essige und Couvée-Weine.

Essen und Trinken kann man auch direkt auf der Messe. Fränkische Küche gibt es im Biergarten der Diakonie Neuendettelsau und Deftiges kommt auch im Biergarten der Inntalwerkstätten der Stiftung Attl auf den Teller, wo viele Produkte aus eigener Bio-Landwirtschaft stammen. Wiener Kaffeehauskultur vermittelt das iwentcasino, einejunge Gastronomie-Marke der Isar-Würm-Lech-Werkstätten, die erstmals auf der Messe sind, während Kaffee-Spezialist Samocca schon zum Inventar gehört.

Made in Germany

Neben dem Schönen, dem Nützlichen, das die Messe bietet: sie zeichnet sich auch durch etwas aus, was selten geworden ist, vor allem im Bereich Spielwaren – Produkte aus deutschen Werkstätten sind garantiert „made in Germany“. Es gibt sie meist in Werkstattläden und auch über das Internet. Und natürlich auf der Werkstätten:Messe.

Wenn auch die weitaus größte Zahl der Aussteller aus Deutschland kommt, einige ausländische Aussteller sind auch dieses Jahr dabei und das Tagungsprogramm von „Europa an einem Tag“ (Freitag, 18. März) vermittelt ebenfalls einen internationalen Touch. Hier tauschen sich Experten aus Deutschland und den Nachbarländern zu Organisationsformen, gesetzlichen Grundlagen und den Trends in Betreuung und Rehabilitation aus.

Gastland Kroatien

Gastland des Jahres ist Kroatien, das mit acht Ausstellern vertreten ist. Sie präsentieren Textilien, Metall- und Holzprodukte sowie Keramik und Geschenkartikel, während der kroatische Werkstättenverband OSVIT über die professionelle Rehabilitation in Kroatien informiert. Mit Kroatien hat auch die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten aus Berlin, deren „Berliner Platz“ schon im dritten Jahr unübersehbar gleich zu Beginn der Messe prangt, eine Partnerschaft geschlossen. Im Anschluss an „Europa an einem Tag“ findet dort ab 17.00 Uhr ein kroatischer Nachmittag statt. Mit dabei: Kroatiens Staatssekretär für Familie, Veteranen und Generationspartnerschaft, StjepanAdanić und der kroatische Botschafter in Berlin, Dr. Miro Kovač.

Werkstätten:Messe-Veranstaltungsleiter Leander Krummrich freut sich, dass nun die Zeit des Planens vorbei ist und die Messe ihre Tore öffnet: „Weil die Werkstätten:Messe einfach Spaß macht, so fröhlich und bunt, wie sie sich darbietet.“ Krummrich verspricht: „Nach dem Werkstätten:Messe-Besuch strahlen Haus und Garten frühlingsfrisch.“

18., 19. und 20. März ist Messe-Wochenende
Die Werkstätten:Messe ist beides: Fachmesse und Endverbraucherveranstaltung. Als Messe für Jedermann hat sie ab Freitagmittag, 13.00 Uhr, sowie den ganzen Samstag und Sonntag geöffnet. Mit der Werkstätten:Messe-Eintrittskarte steht den Besuchern auch die inviva2011 offen – und umgekehrt. Die Messe für das Leben ab 50 findet am Freitag und Samstag statt, ebenfalls im Messezentrum Nürnberg.

Veranstalter der Werkstätten:Messe ist die NürnbergMesse, ideeller Träger die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM). Partner sind das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie die Stadt Nürnberg, das Integrationsamt Bayern,die Diakonie Neuendettelsau und der Bezirk Mittelfranken.

Ansprechpartner für Presse und Medien

Geoffrey Glaser, Franziska Weißbrodt
Tel +49 (0) 9 11. 86 06-83 29
Fax +49 (0) 9 11. 86 06-82 56
franziska.weissbrodt@nuernbergmesse.de
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Claudia Fischer
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für
behinderte Menschen (BAG:WfbM)
Tel +49 (0) 69. 94 33-94 35
Fax +49 (0) 69. 94 33-94 25
E-Mail: c.fischer@bagwfbm.de
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Die Werkstätten:Messe im Überblick

Die Werkstätten:Messe findet vom 12. bis 15. März 2015 im Messezentrum in Nürnberg statt. Ein wichtiger Termin für Leiter und Beschäftigte von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Einkäufer der Werkstattläden, Verantwortliche aus Industrie, Handel und Werbung sowie Endverbraucher.

Auf der Werkstätten:Messe finden Sie Aussteller und Produkte zu folgenden Themen: Bildung: Bildungskonzeptionen, Qualifizierungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte, Verfahren der Diagnostik/Hilfebedarfsermittlung, Kunstangebote/Kaufprojekte/Kunstateliers, (Fach-)Literatur, Interessenvertretungen/Verbände/Leistungsträger der Beruflichen Rehabilitation; Eigenproduktionen von Werkstätten und ähnliche Einrichtungen: Einrichtungsgegenstände (Möbel, Dekoration/Accessoires und Kunst, Teppiche und Textilien, Korb- und Lederwaren), Garten-, Tierbedarf (Artikel für Tiere, Pflanzen/Gartengeräte und Zubehör, Gartenmöbel und Accessoires, Sonstiger Gartenbedarf), Freizeitbedarf (Musikinstrumente, Hobby- und Bastelbedarf), Spielwaren (Babyspielzeug, Lern-/Merk- und Geschicklichkeitsspiele, Puzzles, Puppen/Marionetten/Figuren und Zubehör, Kaufläden und Zubehör, Fahrräder/Kinderfahrzeuge und Schaukelpferde), Lebensmittel (Bioprodukte, Fleischerzeugnisse, Backwaren, Getränke, Sonstige Lebensmittel), Textilien (Kinder- und Babybekleidung, Bekleidung und Accessoires, Berufsbekleidung), Haushaltsartikel (Küchenutensilien und Geschirr, Bett- und Tischwäsche, Reinigungsmittel und Zubehör, Sonstiger Haushaltsbedarf), Schmuck und Accessoires (Gold-, Silberschmuck und sonstige Materialien, Uhren), Büro-, Marketingbedarf (Werbeartikel, Papierwaren, Büroausstattung/-artikel); Dienstleistungen von Werkstätten und ähnliche Einrichtungen: Bau- und Renovierungsarbeiten, Druckarbeiten, Garten- und Landschaftspflege, Hauswirtschaft, Holz-, Kunststoff- und Metallarbeiten, Lackierarbeiten und Beschichtung, Verpackung und Versand, Textil- und Lederverarbeitung, Recycling, Dienstleistungen für Büro und Verwaltung, Reinigung, Fahrzeugbau, Konfektionierung, Sonstige Auftragsarbeiten, Tourismus/Hotel und Gastronomie; Dienstleistungen und Produkte für Werkstätten: Beratungsdienstleistungen/Zertifizierung, Banken und Versicherungen, Verbände/Einrichtungen und Behörden/Kooperationen, EDV/Software und Hardware, Internet und Telekommunikation, Technische Einrichtungen/Maschinen, Sonstige Dienstleistungen und Produkte.
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